Kindheitserinnerungen im Suppenteller

Als Kinder waren wir doch zumeist alle ziemliche Suppenkasper. Stand jedoch Buchstabensuppe am Speiseplan, wendete sich das Blatt schlagartig und im Nu erfreute sich die Mahlzeit größter Beliebtheit. Es bedurfte beinahe schon physikalische Fähigkeiten,  die Buchstaben von der heißen Rinderbrühe zu trennen. Denn alles was zählte, war Buchstaben zu suchen und Wörter zu bilden. Die Suppe selbst - vom Gemüse ganz abgesehen - blieb meist übrig.

Um kaum eine andere Suppe ranken sich so viele Kindheitserinnerungen.  Wer hat es damals nicht ausprobiert, seinen Namen aus den kleinen, feinen Buchstaben aus Hartweizengrieß zu legen. Zumal uns Fragen über Fragen beschäftigten: Ist in der kleinen Verpackung wirklich immer das komplette Alphabet, sind alle 26 Buchstaben gleichmäßig verteilt, oder kommen manche Buchstaben häufiger vor als andere und wie wird die Suppeneinlage überhaupt produziert, wie entstehen die Buchstaben?  

Das waren die wahren Fragen des Lebens, die uns in der Kindheit bewegten.

Ein Flashback.


Süßkartoffel: Eine Liebesgeschichte

Sonntag Nachmittag, Sommer, Sonne, Sonnenschein, zwei Süßkartoffeln und Heißhunger auf Burger...

Blieb also nur eine Option: für die hübsche knackige Süßkartoffel einen smarten Burger aufzutreiben und die beiden zusammen zu bringen. Nichts leichter als das. Gedacht, getan...

Frisches, grünes Gemüse fand sich noch im Hochbeet und ein aromatischer Schafskäse im Kühlschrank. Also zauberte ich kurzerhand ein paar pfiffige Zucchini-Feta-Laibchen, garnierte sie mit frisch geernteten rot leuchtenden Paradeisern und einigen kessen Salatblattln. Hauchdünn geschnittene Zwiebelringe verschafften dem Burger die nicht zu aufdringliche, aber doch notwendige Präsenz. Und für etwas Feuer sorgte eine exzellent abgerundete selbst gemachte Cocktailsauce, geküsst von einem Hauch Cayennepfeffer.

 

Alles ästhetisch zwischen ein Burger Brötchen angerichtet, war der Veggie Burger somit bereit für sein erstes Date mit den Süßkartoffeln.


Über den Ursprung des Genusses/#HOFER biogrillen*

Gaumenfreuden basieren auf sinnlichen Genuss. Gaumenfreuden erheben aber auch den Anspruch auf Herkunft, auf Leidenschaft - Leidenschaft zu bewusster Lebensgestaltung. Wo liegt aber der Ursprung des vollendeten Genusses?

 

Bei mir beginnt der wahre Genuss im Kopf und enden tut er am Gaumen. So hat er folglich seinen Ursprung bereits weit vor dem ersten Bissen. Etwa bei der bewussten Auswahl von Lebensmitteln. Denn mir ist es nicht egal, was ich esse.  Daher schaue ich auch ganz genau hin, was ich kaufe. Warum das so ist, mir Nachhaltigkeit und Regionalität bei Lebensmitteln besonders wichtig sind, Transparenz im Lebensmittelbereich ein unverzichtbarer Faktor ist und wie sich Ursprung am Gaumen anfühlt, erfährt ihr im nachfolgenden Beitrag.

 

Darüber hinaus gibt´s auch noch Grillrezept´ln einiger Gustostückerln.   

* in freundlicher Unterstützung durch HOFER Österreich und Zurück zum Ursprung


Gartenfreuden

Man nehme frische Früchte aus dem Garten, bereitet aus Eiern, Mehl, Zucker und Butter einen Teig zu, fügt eine ordentliche Portion Liebe hinzu und raus kommt ein herrlich saftiger, leichter und fruchtiger Blechkuchen.

 

Ribisel schmecken in jeder Form. Ob als Saft oder Marmelade verarbeitet, im Kuchen oder einfach so über Vanilleeis darüber gestreut - die leicht säuerlichen Früchtchen verleihen eine eigene besondere Geschmacksnote, auf die ich im Sommer definitiv nicht verzichten möchte.

 

Da noch nicht alle dieser bezaubernden roten Beeren direkt vom Strauch gepflückt und einfach so vernascht wurden, sicherte ich kurzerhand den Rest schon mal auf Verdacht vor den hungrigen, gefiederten Mäulern und verwandelte sie in einen Kuchen.


Im Zeitungsblattl

Bereits Seit dem Frühjahr bin ich ganz schön rasant unterwegs. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 230 Sachen rase ich durch ganz Österreich, nach Italien, Deutschland oder auch in die Schweiz.

Tausende von Kilometern bin ich täglich unterwegs, mit 330 Tonnen brettle ich über die Schienen, unter der Haube 10.000 PS. Mit an Bord das railaxed  Magazin - das Bordmagazin der ÖBB - und die Häferlguckerin mittendrin. Denn mit bundesländer-spezifischen Köstlichkeiten verführe ich die Fahrgäste zu kulinarischen Klassikern. Zum Gustieren gibt´s in der aktuellen Sommerausgabe von railaxed  ein Stück Vorarlberg.

Und weil ich vergessen hatte, von der Frühjahrsausgabe zu berichten, gibt´s heute auch noch gleich einen echten Wiener oben drauf - also Häferlguckerin im Doppelpack.  

Das railaxed  Magazin gedruckt zum Mitnehmen und darin blättern gibt´s an Bord jeden railjets, in Regionalzügen oder auch an Österreichischen Bahnhöfen. Die Rezepte zum Nachkochen für zuhause gibt´s in der online-Version des Magazins.  


Pizza vom Grill

Wie beim Italiener ums Eck. Der Duft, wie frisch vom Steinofen. Außen schön kross, innen herrlich saftig. Muss man noch mehr dazu sagen?

 

Selbstgemachte Pizza duftet schon herrlich, auch wenn sie noch am Griller liegt. Die Unruhe steigt, der Hunger wird größer. Gut, dass zehn Minuten später die Pizza vom Grill kommt. Der Teig - einfach optimal - durch die Zubereitung am Pizzastein kommt die Pizza einer Pizza vom Italiener schon sehr nahe.

 

OK, so kunstvoll geschupft wurde der Pizzateig vielleicht nicht, aber das ist auch nur Lern- und Übungssache. Wir rollen den Teig einfach ganz simpel aus bzw. zupfen ihn in eine halbwegs runde Form. Vielmehr kommt es ja dann doch auf den Belag und das Endergebnis an - erst dann ist das Pizzaerlebnis vollendet.

 


Ein himmlisches Stück Vorarlberg

64.500 Milchkühe, saftige Wiesen und Weiden vom Tal bis hoch auf die Almen, schroffe Bergketten mit unzähligen Dreitausendern, im Winter tummeln sich Skifahrer zu Tausenden auf den Pisten der Silvretta, im Sommer rauben schwindelerregende Klettersteige den Aktivurlaubern ihren Atem, Kulturhungrige matchen sich mit der Schickeria um Karten für eine Aufführung an weltweit größter Seebühne, ein Dialekt, der selbst knapp hinter dem Arlberg schon nicht mehr verstanden wird und ein Land, in dem Bräuche mehr als touristisches Schauspiel sind, sondern über Generationen gelebte Traditionen mit langer Geschichte – das ist Vorarlberg.

 

Geschichte schreibt auch der Speiseplan der Vorarlberger. Käsknöpfle kamen schon anno dazumal auf den Tisch.

Bis heute ist das intensiv-würzig-herzhafte Landesgericht in der Küche des Ländles nicht mehr wegzudenken. Denn wenn es um Tradition und Leidenschaft geht, treffen in keinem anderen Gericht Sehnsüchte nach Aromen so intensiv aufeinander wie in diesem himmlischen Stück Vorarlberg.