Neuer Genuss auf Schiene

(c)ÖBB Eisenberger
(c)ÖBB Eisenberger

Schon einmal in Linz Tafelspitz vom Zickentaler Moorochsen mit Semmelkren und Erdäpfelschmarren bestellt, spätestens in Vöcklabruck ihn bis auf´s letzte Schnittlauchröllchen verdrückt und 30 Minuten später, kurz vor Salzburg, sich das letzte Staubzuckerbröserl vom Wiener Kaiserschmarrn vom Mundwinkel gewischt?

 

Wenn nicht, wird´s Zeit es demnächst auszuprobieren.

Denn das 10.000 PS-starke Restaurant macht´s möglich. Ab April 2018 heißt es nämlich bei den ÖBB „Neuer Genuss auf Schiene“.

 

Einen ersten Vorgeschmack gibt es heute schon…


"Ein echter Wiener...

geht nicht unter!" 

Vielmehr verbergen echte Wiener kulinarische Schätze, denen es an Variantenreichtum - UND Sprüchen - keineswegs mangelt.

 

Das Panoptikum der Wiener Mundart und TV-Klassiker "Ein echter Wiener geht nicht unter" stand in den 1970er Jahren symbolhaft für echte Wiener.

 

Fern des Proletariats, sozialrealistischer Darstellung krasser Gegensätze von Bürgertum, Arbeiterfamilien, Intellektuellen und der Verbalattacken des Sackbauer-Patriarchen "Mundl" rücken wir heute echte Wiener Protagonisten erneut ins Zentrum.  

Genießen wir doch besonders in Wien einen Mix aus Kultur, Geschichte, Anekdoten und kulinarischen Köstlichkeiten. Mit drei absoluten Wiener Klassikern holen

wir den Reichtum des Wienerischen vor den Vorhang und damit auf den Teller.


Auch Engel lachen gerne

Weihnachten ist die Zeit des Geschichtenerzählens. Und des Völlerns.

Heute gibt´s beides: eine humorvolle, unterhaltsame, stimmungsvolle Geschichte - kurz, pointiert, die von den Merkwürdigkeiten und Pannen rund ums große Fest handelt.

Aromasensationen inklusive.

 

Denn auch Engel lachen - und essen - gerne.


Wer wa(a)gt gewinnt

In der Küche muss man ein bissi mutig sein. Da darf es ab und an auch einmal experimentell, außergewöhnlich zur Sache gehen. Denn wer nicht wa(a)gt, der nicht gewinnt.

Was würde einem wohl entgehen, springt man nicht mal über seinen eigenen Schatten und probiert was Neues aus - etwa Zusammensetzungen von Zutaten, die in dieser Form vielleicht bislang noch völlig unbekannt waren.

 

Denn man kann sagen was man will - Gewürze sind unumstritten die Königsmacher in der Küche. Und nur jene, die mutig sind , und sich über experimentelle Kombinationen drüber wa(a)gen, entdecken vielleicht völlig neue Geschmackswelten.

 

Also überraschen lassen, Einkaufsliste schreiben und ran an die Kochtöpfe.


Auf die Plätzchen fertig los

Das große Backen beginnt. Bei der Startaufstellung des heurigen Weihnachtskeksback-Rennens drängen sich alle Wunschkandidaten in die Pole Position - jedes Kekserl will das erste in der Keksdose sein.

 

Wer wird es schaffen und uns vom Start der Vorweihnachtszeit beginnend die kalten Tage versüßen?

Da sich eine Sorte Kekserl in so einer großen Keksdose doch ziemlich einsam fühlt, dachte ich, gibt´s gleich zwei Fixstarter.

 

Und wel´s so richtig kalt winterlich draußen ist, brauchen die Kekse bei der ersten Verkostungsrunde auch gleich eine kräftige Begleitung. Weil was wär denn das für eine weihnachtliche Einweihungsparty ohne herrlichen Heißgetränk - mit Alkohol selbstverständlich.   


Für die Fisch´

Eierschalensollbruchverursacher, Tomaten-Erdbeer-Hai zum Strunken entfernen, Capreseschneider, Fingerhitzeschutz, Probierlöffel-/Gabel, Spaghetti Tester sowie Zwiebelkamm und unzählige mehr derartiger sinnloser Erfindungen habe ich unlängst im Internet bzw. auf Teleshoppingkanälen entdeckt. Angeblich sollen sie unser Leben in der Küche leichter machen. Derartige Küchengeräte, würd´ ich sagen, sind vielmehr "für die Katz´", also unnütz, sinnlos oder wertlos - Für die Fisch´ eben.

 

Als ob man das Frühstücksei nicht mit einem Löffel antitschen, den Strunk von Paradeisern nicht einfach mit einem stinknormalen scharfen Messer entfernen bzw. sie in Scheiben schneiden könnte, ein Topflappen nicht auch ausreicht, um seine Finger vor heißen Pfannengriffen zu schützen, es vermutlich in der Küchenausstattung an Gabeln mangelt, sonst ließe sich damit ganz einfach eine Spaghetti aus dem siedenden Wasser fischen, um ihren al dente Zustand zu testen, ein Kamm, der alles andere als eine Zwiebel frisiert, sondern seine langen Zinken es vielmehr ermöglichen, die Zwiebel mit einem Messer in exakt gleich große Ringe zu schneiden. Na ja.

 

Küchenhelfer, die unsere Küchenschränke zumüllen oder einfach nur verstauben, aufgrund ihres unermüdliche Einsatzes, hin oder her, die heutige Menüzusammenstellung ist alles andere als "Für die Fisch´". 

Und darüber hinaus sind ganz simple, ordinäre Küchenhelfer für die Zubereitung völlig ausreichend.


Halbzeit is...

Die längste kulinarische Kochdisziplin - der Kürbismarathon - geht in die zweite Halbzeit. 

 

Vom Ehrgeiz werden wir nochmals so richtig gepackt.

Das Adrenalin schießt ein.

Jeden Meter gilt es jetzt in vollen Zügen auszukosten.

Von genug kriegen kann keine Rede sein.

Auch heute können wir die Finger nicht von ihm lassen. 

Die Luft auf den letzten Metern ist noch lange nicht draußen. 


Das Gemüse mit den vielen Gesichtern

Vergangene Woche haben wir den Winter willkommen geheißen, aber sind wir uns ehrlich - wollen wir ihn tatsächlich schon?

 

Jetzt soll sich einmal der Herbst ordentlich in´s Zeug legen. Die Zeit der Kekserl, Glitzergirlanden und des Jingle bells holt uns ohnedies früh genug ein - ob wir wollen oder nicht.

 

In der Küche hat DER Herbstklassiker schon längst Einzug gefunden. Und weil er halt auch so variantenreich ist, wird´s einem nie fad mit ihm. Hat er doch unzählige Gesichter... 


Winterwelcome

Langweilig war gestern. Die Häferlguckerin war vergangenen Freitag ON TOUR im roten Bauernhaus an der Hauptstraße in Katzelsdorf - dort wo My Sweet Home. Einrichterei mit Schöngeist Winterwelcome feierte. Und dort, wo der Sinn für Ästhetik und das Extravagante für die eigenen vier Wände zu Hause sind.

 

Was mit im Gepäck dabei war, seht selber....  


Frühstücksglück

"Der frühe Vogel fängt den Wurm!" heißt´s in so einem dieser Sinnsprüche. Doch am Wochenende sind wir von Disziplin und Fleiß meistens weit entfernt. Also nicht so erfolgsversprechend dieser Leitspruch.

 

Ist doch der erste Gedanke vielmehr: Der frühe Wurm hat einen Vogel.

Schon Michael Niavarani ist in seinem Buch der Meinung: Wäre der Wurm etwas später aufgestanden, hätte ihn der Vogel nicht fressen können.

 

Mit wem man sich auch immer identifiziert - ist es der Wurm oder der Vogel - heute gibt´s jedenfalls zwei leckere Gründe, Morgens aufzustehen.


Back in Town / Werbung

Über einen Monat ist´s her, dass wir Bio-Heumilch-Kühe von Foodbloggerladies auf unserem Zurück zum Ursprung Bergbauernhof im Murtal besucht worden sind.

Die Folgeeinladung kam rasch - da war das letzte Heu noch nicht eingeholt, war sie schon da.

 

War ich gespannt, was mich da erwarten wird, sag´ ich euch. Grad, dass die Milch nicht sauer g´worden ist, vor lauter Aufregung.

Und als ich erfahren hab´ wo´s hingeht, hab´ ich erst große Augen g´macht.

Seht´ selber...


Apfelstar

Ob in der Wiese liegend vom Baum gefallen mit kleinen Schönheitsfehlern,

oder ein bissi verrunzelt, welk, in die Tage gekommen - kein Grund, sie gleich zu entsorgen.

 

Äpfel, die nicht mehr so knackig frisch, in der Hochblüte ihres Daseins sind, können hervorragend verarbeitet und zu leckeren Gustostückerln verwertet werden - ob süß oder pikant - Äpfel sind jedenfalls in der Küche der Star des goldenen Herbstes.