Eintopf-Allerlei

Man sagt ihnen nach, dass sie erst beim Aufwärmen den perfekten Pfiff entwickeln...

 

Das kommt nicht von ungefähr.

Entwickeln doch besonders Eintöpfe und Gulaschvariationen erst beim Aufwärmen eine bestimmte Note, die sie so Besonders, so richtig würzig und g´schmackig machen.

 

Frisch gekocht ist natürlich immer am Besten. Aber oft lässt es sich nicht vermeiden, Gerichte am nächsten Tag, oder am Selben nochmals aufzuwärmen.

Und bei Eintöpfen etwa gelingt das Aufwärmen besonders gut. Ohne Qualitäts- und Geschmacksverlust. Wenn nicht sogar die erwünschte Schärfe und Würze noch mehr als am Vortag - frisch gekocht - zur Geltung kommt und somit das Gericht noch einzigartiger macht.


Wenn Liebe durch den Magen geht...

Wir lassen Rosenmontagsauftritte und halblustige Faschingsdienstagsumzüge links liegen und konzentrieren uns vielmehr auf den Tag danach. Nein, nicht auf den Aschermittwoch. Sondern vielmehr auf den Tag der Liebe und Romantik. Obwohl der Valentinstag heuer Tag genau auf den Start der vierzigtägigen Fastenzeit fällt, fiel mir die Wahl nicht wirklich schwer, auf welches Ereignis ich mich kulinarisch festlegen werde.

Liebe geht einfach durch den Magen...


Raus aus die Federn

Es ist das dunkle Grau, das uns zurückhält,

Es ist der Gedanke, der uns munter macht,

Es ist der Geruch, der uns antreibt,

Es ist die Freude, die uns aufspringen lässt,

Es ist das Frühstück, das den Tag perfekt starten lässt.

 

Denn woran liegt es, wenn Menschen rund um den Globus besser in den Tag kommen? Natürlich am Frühstück. Das Schönste was der Tag zu bieten hat ist nun mal das Frühstück.

Daher widmen wir uns heute auch ganz und gar - einen vollen Beitrag lang - dem Frühstück. Mit diesen Rezepten starten wir genussvoll, gestärkt und perfekt in den Tag. 

 

Also nix wie raus aus die Federn!


Neuer Genuss auf Schiene

(c)ÖBB Eisenberger
(c)ÖBB Eisenberger

Schon einmal in Linz Tafelspitz vom Zickentaler Moorochsen mit Semmelkren und Erdäpfelschmarren bestellt, spätestens in Vöcklabruck ihn bis auf´s letzte Schnittlauchröllchen verdrückt und 30 Minuten später, kurz vor Salzburg, sich das letzte Staubzuckerbröserl vom Wiener Kaiserschmarrn vom Mundwinkel gewischt?

 

Wenn nicht, wird´s Zeit es demnächst auszuprobieren.

Denn das 10.000 PS-starke Restaurant macht´s möglich. Ab April 2018 heißt es nämlich bei den ÖBB „Neuer Genuss auf Schiene“.

 

Einen ersten Vorgeschmack gibt es heute schon…


"Ein echter Wiener...

geht nicht unter!" 

Vielmehr verbergen echte Wiener kulinarische Schätze, denen es an Variantenreichtum - UND Sprüchen - keineswegs mangelt.

 

Das Panoptikum der Wiener Mundart und TV-Klassiker "Ein echter Wiener geht nicht unter" stand in den 1970er Jahren symbolhaft für echte Wiener.

 

Fern des Proletariats, sozialrealistischer Darstellung krasser Gegensätze von Bürgertum, Arbeiterfamilien, Intellektuellen und der Verbalattacken des Sackbauer-Patriarchen "Mundl" rücken wir heute echte Wiener Protagonisten erneut ins Zentrum.  

Genießen wir doch besonders in Wien einen Mix aus Kultur, Geschichte, Anekdoten und kulinarischen Köstlichkeiten. Mit drei absoluten Wiener Klassikern holen

wir den Reichtum des Wienerischen vor den Vorhang und damit auf den Teller.


Wer wa(a)gt gewinnt

In der Küche muss man ein bissi mutig sein. Da darf es ab und an auch einmal experimentell, außergewöhnlich zur Sache gehen. Denn wer nicht wa(a)gt, der nicht gewinnt.

Was würde einem wohl entgehen, springt man nicht mal über seinen eigenen Schatten und probiert was Neues aus - etwa Zusammensetzungen von Zutaten, die in dieser Form vielleicht bislang noch völlig unbekannt waren.

 

Denn man kann sagen was man will - Gewürze sind unumstritten die Königsmacher in der Küche. Und nur jene, die mutig sind , und sich über experimentelle Kombinationen drüber wa(a)gen, entdecken vielleicht völlig neue Geschmackswelten.

 

Also überraschen lassen, Einkaufsliste schreiben und ran an die Kochtöpfe.


Für die Fisch´

Eierschalensollbruchverursacher, Tomaten-Erdbeer-Hai zum Strunken entfernen, Capreseschneider, Fingerhitzeschutz, Probierlöffel-/Gabel, Spaghetti Tester sowie Zwiebelkamm und unzählige mehr derartiger sinnloser Erfindungen habe ich unlängst im Internet bzw. auf Teleshoppingkanälen entdeckt. Angeblich sollen sie unser Leben in der Küche leichter machen. Derartige Küchengeräte, würd´ ich sagen, sind vielmehr "für die Katz´", also unnütz, sinnlos oder wertlos - Für die Fisch´ eben.

 

Als ob man das Frühstücksei nicht mit einem Löffel antitschen, den Strunk von Paradeisern nicht einfach mit einem stinknormalen scharfen Messer entfernen bzw. sie in Scheiben schneiden könnte, ein Topflappen nicht auch ausreicht, um seine Finger vor heißen Pfannengriffen zu schützen, es vermutlich in der Küchenausstattung an Gabeln mangelt, sonst ließe sich damit ganz einfach eine Spaghetti aus dem siedenden Wasser fischen, um ihren al dente Zustand zu testen, ein Kamm, der alles andere als eine Zwiebel frisiert, sondern seine langen Zinken es vielmehr ermöglichen, die Zwiebel mit einem Messer in exakt gleich große Ringe zu schneiden. Na ja.

 

Küchenhelfer, die unsere Küchenschränke zumüllen oder einfach nur verstauben, aufgrund ihres unermüdliche Einsatzes, hin oder her, die heutige Menüzusammenstellung ist alles andere als "Für die Fisch´". 

Und darüber hinaus sind ganz simple, ordinäre Küchenhelfer für die Zubereitung völlig ausreichend.


Frühstücksglück

"Der frühe Vogel fängt den Wurm!" heißt´s in so einem dieser Sinnsprüche. Doch am Wochenende sind wir von Disziplin und Fleiß meistens weit entfernt. Also nicht so erfolgsversprechend dieser Leitspruch.

 

Ist doch der erste Gedanke vielmehr: Der frühe Wurm hat einen Vogel.

Schon Michael Niavarani ist in seinem Buch der Meinung: Wäre der Wurm etwas später aufgestanden, hätte ihn der Vogel nicht fressen können.

 

Mit wem man sich auch immer identifiziert - ist es der Wurm oder der Vogel - heute gibt´s jedenfalls zwei leckere Gründe, Morgens aufzustehen.