Das Spiel mit den Eiern

Die jährliche Eierproduktion in Österreich soll bei rund 1,8 Milliarden Stück liegen. Sechs Millionen Hennen sorgen dafür, dass Herr und Frau Österreicher im Jahr durchschnittlich 235 Eier essen können. In Österreich werden alleine rund um Ostern an die 70 Millionen Eier verspeist. 20 Millionen davon werden gefärbt - las ich erst unlängst. Das ist eine Menge, dachte ich. 

 

Wohin mit all diesen Eiern? Obwohl sie neben den Schoko-Osterhasen zum beliebtesten Nest-Inhalt zählen, können doch gar nicht so viele Nester versteckt werden. Und kaum sind die Osterfeiertage vorbei, schwindet auch die Lust am Verzehr der bunten hartgekochten Eier. Und dann fristen sie oft ein langes Dasein im Kühlschrank, bis sie irgendwann entsorgt werden. Und das nur weil es oft an Ideen der kulinarischen Verwertung mangelt. 

 

Heute gibt es eine klassische und eine clevere Variante für die Resteverwertung nach Ostern


Unter Freunden

Nicht selten endet ein anfänglich triviales Plauscherl bei einem Achterl Wein. Oder zwei. Aber eben gerade das macht das Burgenland so charmant und chillig.

Das Burgenland polarisiert. Weil es cool ist und trendy, gleichzeitig still und ganz leise. Und ebenso eigen, aber nie artig. Ein Paradies für Genusswandler.

 

 

Die Häferlguckerin zeigt, wie pannonische Küche sein kann: differenziert, abwechslungsreich, multikulturell, klassisch mit individuellen Eigenheiten...

Eine Story, drei Gerichte, ein Problem

Eine Story, drei Gerichte, ein Problem: ein typisch burgenländisches Dessert will nicht so recht klappen. 

  

 

So schön manches oft aussieht, so makellos, zum Anbeißen gut, als würde der Duft des Gerichtes wahrlich durch den Bildschirm direkt  in die Nase steigen, so chaotisch geht´s oft in der Küche zu. 

  

 

Fauxpas passieren. Auch mir. Was auf den Bildern nicht so aussieht, sieht hinter den Kulissen ganz anders aus. Das ist menschlich. Köchinnen und Köchen der Haute Cuisine passieren Fehler, warum also nicht mir als Hobbyköchin auch?


Ein Augenblick Vergangenheit

Was so ein kleines Büchlein, das in einer Schublade zwischen all dem Umzugskram vor mittlerweile ein wenig über vier Jahren zum Vorschein kam, auslösen kann...

 

Ein kurzer und zugleich einprägsamer Augenblick, der mich ein Stück in die Kindheit zurück holte, mich auf eine spannende Reise führte und vielmehr meine gesamte Küche auf den Kopf stellte.

 

Heute weiß ich, dass das Auffinden dieses kleinen Heftchens, in dem so viel Tradition und Leidenschaft steckt, erst der Anfang einer besonderen Geschichte ist.

 

Viele kulinarische Entdeckungsreisen später, feiert mein Kochblog Häferlguckerin zu Silvester den dritten Geburtstag. Die Reise geht weiter - wohin, weiß ich selber noch nicht.

Im nachfolgenden Beitrag erfährt ihr, wie alles begann...


Liebesgeflüster über eine Nudel

Liebe geht durch den Magen – sagt man. In Kärnten ist das anders. Dort entscheidet die Kunst der Kärntner-Nudel-Fertigung über die Liebe.

Was grotesk erscheint, legt eine alte Weisheit auf den Tisch: „A Madl, des net

krendeln kann, des kriagt kann Monn.“

 

Die Kärntner Küche vereint sich mit zwei weiteren Kulturkreisen zu einem kunterbunten kulinarischen Reigen. Die genussreiche Vielfalt des Alpen-Adria Raums lässt viele Herzen höher schlagen. Traditionell, bodenständig und abwechslungsreich greife ich heute zum Kochlöffel und präsentiere drei Kärntner Schmankerl: Sasaka, Kärntner Kasnudel und einen Kärntner Reindling.


Oma´s süßes Küchengeheimnis

In meiner Kindheit war das immer ein großer Tag, wenn die Oma Germknödel gemacht hat. Ihre Wohnung verwandelte sich kurzerhand in eine kleine Backstube. Der Duft von Zimt und frischer Germ lag in der Luft. Die Küche war eingehüllt in einen Mehlschleier, es schien, als würde feiner Nebel durch die Wohnung ziehen. Die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster lachten, taten ihr Übriges dazu.

Die Küche wohlig warm, sodass der Germteig ordentlich aufgehen konnte. Die fertig geformten Knödel warteten ungeduldig unter einem weißen Leinentischtuch auf ihren großen Auftritt, im großen Kochtopf über Dampf gegart zu werden - und ich beobachtete jeden Handgriff. Und wehe, ich wagte einen Blick unter das Tischtuch um zu bewundern, wie die weißen mit Powidl gefüllten Germkugeln immer größer wurden - ein kalter Lufthauch ließ sie im Nu in sich zusammen fallen - weniger zur Freude meiner Oma.

 

Das Rezept, die Tricks und die Liebe zu den Germknödeln sowie das kleine Büchlein mit den Familienrezepten habe ich von meiner Oma geerbt, heute lüfte ich ihr zuckersüßes Küchengeheimnis.