Quick and dirty: Rezepte, die uns das Leben versüßen

Lagerkoller? Oder noch am Adrenalintrip, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, den Fenstern bereits den dritten Putzdurchgang zu verpassen und die Frühjahrsausmusterung des Kleiderschranks zu absolvieren? Mit dem Küchenmixer und dem Kochlöffel nach einer quasi zwangsverordneten und nach wie vor anhaltenden Selbstversorgerquarantänezeit auf Du und Du, die Küche neu entdeckt und mittlerweile ebenso zur Erkenntnis gekommen, dass man eigentlich mit dem was man daheim im Kühl-und Vorratsschrank hat, irrsinnig viel kochen kann, wenn man nur ein bissl kreativ und flexibel ist, man darüber hinaus nicht gleich wegen einem einzelnen fehlenden Trum in den nächsten Supermarkt rennen muss? Über den Tellerrand geblickt, wagemutig völlig unbekanntes Terrain betreten - wie so viele hunderttausende mehr oder weniger kochbegeisterte Österreicher und Österreicherinnen auch - weil aus keinem mir plausibel erklärbaren Grund wäre das Backtreibmittel GERM, neben Toilettenpapier, zum nachgefragtesten Lebensmittel Nummer eins der letzten Zeit geworden? Nach wie vor der ganz normale Corona-Wahnsinn, der auch in der neu angerissenen siebenten Woche, oder eben gerade deswegen, den abendlichen After-Home Office-Work-Drink aber sowas in die Birne fahren lässt? Oder doch schon am Weg zurück zur Normalität? Apropos Normalität - was ist schon normal? War das Leben vor Corona normal? Wird es nach Corona normal, normaler als vorher? Definitiv: Es wird anders, jedenfalls nicht mehr so wie es vorher war.

Gleich bleiben nur meine Rezepte, die uns quick and dirty das Leben versüßen - trotz allem oder gerade wegen Corona und noch weit darüber hinaus.  


Spargel-Bruschetta á la Jamie

 

Roher Spargel, fein gehobelt, zu einer dicken Paste verarbeitet mit Topfen und frischem Parmesan vermischt, mit Zitronensaft abgeschmeckt und als Topping auf geröstetes Schwarzbrot, beträufelt mit einem guten Olivenöl. Das ist Hochgenuss und ein Stück Frühling aufs Brot.

Mir war bislang nicht bewusst, wie gut eigentlich roher Spargel schmecken kann. Frisch und aromatisch, darüber hinaus ist er äußerst gesund. Das Rezept in eines der Jamie´s Kochbücher entdeckt, ausprobiert und gleich verliebt.   

 

Zutaten für 2 Personen

Zubereitungszeit: 30 Minuten 

Für Hobbyköche

   

150 g grüner Spargel

eine Handvoll Basilikumblätter

1 Zitrone

25 g Parmesan

125 g Topfen (lt. Originalrezept ist Ricotta vorgesehen, da ich allerdings keinen erhalten habe, habe ich stattdessen Topfen verwendet - schmeckt ausgezeichnet gut)

3 Scheiben Schwarzbrot

1 Knoblauchzehe

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Olivenöl

 

So funktioniert´s

Die holzigen Enden des Spargels abschneiden. 

Mit einem Spargelschäler von jeder Stange ein paar lange Bänder für die Brotgarnierung abhobeln. 

Den Rest des Spargels klein schneiden und in einem Mörser mit einer Prise Meersalz zerstoßen.  

Einige Basilikumblätter für die Garnierung zurückbehalten, des Rest in den Mörser geben und gemeinsam mit ca. einem Esslöffel Zitronensaft gemeinsam gründlich zerstoßen. 

Den Parmesan reiben und in die Mischung geben.

Den Topfen unterziehen und einen Esslöffel Olivenöl untermengen. Mit Pfeffer abschmecken. 

 

Die Brotscheiben in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl knusprig rösten. Den Knoblauch schälen, halbieren und die Brotscheiben damit einreiben.

Die Topfenmischung auf die Brotscheiben verteilen, verstreichen, mit den Spargelbändern sowie den Basilikumblätter garnieren. 

Mit gehobelten Parmesan belegen, mit Olivenöl beträufeln und anrichten. 


Bunte Salatschüssel - der Vitaminkick für die Officeküche

 

Ein bunter Vitaminkick in Form eines Salates für die leichte Mittagsküche.  

 

Zutaten für 2 Salatschüsseln

Zubereitungszeit: 10 Minuten 

Für Hobbyköche

   

1/2 grüner Salatkopf nach Geschmack

50 g Rucola

4 Radieschen

1/4 Salatgurke

1 bis 2 Karotten

eine Handvoll Cherrytomaten

 

Für das Dressing

1 TL Honig

Meersalz aus der Mühle

4 EL Birnenessig

2 EL Olivenöl

 

So funktioniert´s

Gemüse und Salat putzen und waschen. 

Die Zutaten für die Dressing mit einem Quirl gut versprudeln und abschmecken.

Salat und Rucola zurechtzupfen, Gemüse in die gewünschte Form schneiden und alles gemeinsam in eine große Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen. Mit Olivenöl abschmecken. 

 


Landbaguette mit Bärlauchpesto

 

Ich habe das Glück im Grünen zu wohnen. Besonders in der Freizeit weiß ich es zu schätzen , die Natur direkt vor der Haustüre vorzufinden. Unweit von mir zu Hause ist die Au. Und da gibt es genau ein Platzerl, an dem es Ende März beginnt nach Knoblauch zu riechen, streift man durch dieses versteckte Eck der Au. Der Bärlauch ist los. Also bin ich losgestapft, in die Au, mit Messer und Körbchen bewaffnet, pflückte frischen Bärlauch und machte Bärlauchpesto daraus. 

Ob über Pasta, in Risotto, oder eben ein Baguette aufgepeppt, Bärlauchpesto ist im Frühling ein Genuss. Perfekt harmoniert das Baguette beispielsweise zu einer gegrillten Forelle.  

 

Zutaten für 1 Glas Pesto ca. 250 ml

Zubereitungszeit: 20 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Für Hobbyköche

   

100 g frischer Bärlauch

2 EL Pinienkerne (Alternativ Sonnenblumenkerne)

20 ml Olivenöl

40 g Parmesan

Meersalz

 

So funktioniert´s

Für das Bärlauchpesto ein Drittel Bärlauch klein schneiden und kurz in Salzwasser blanchieren, abseihen, abtropfen lassen und gut ausdrücken.

Parmesan reiben. 

Pinienkerne bzw. Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten.

Blanchierten Bärlauch mit rohem Bärlauch, geriebenem Parmesan und Meersalz in der Küchenmaschine zu einer cremigen Masse mixen. Dabei das Olivenöl einfließen lassen.

Die Konsistenz durch die Zugabe von Öl selbst regulieren. Für das Baguette ist ein kompakteres Pesto vorteilhaft.

 

Backrohr auf 150°C Umluft vorheizen.

Baguette schräg ca. fingerdick tief einschneiden und darin etwas vom Bärlauchpesto bestreichen.

Das Baguette ca. 10 Minuten im Backrohr aufbacken, bis es knusprig ist. Herausnehmen, an den Schnittstellen auseinanderbrechen und noch heiß genießen. 

 

Möchte man das Pesto allerdings über frische Pasta geben, was nebenbei erwähnt ausgezeichnet schmeckt, ist es zu empfehlen, das Pesto ein wenig flüssiger zu machen, dann lässt es sich mit den Teigwaren besser vermischen. 

Aber auch Risotto schmeckt herrlich mit Bärlauch - Hier geht es zum Bärlauchrisotto


Geröstete Knödel mit Ei

 

Sie sind ja fast schon ein wenig in Vergessenheit geraten, die Traditionen unserer Kindheit, die gute alte Restlküche. Lieber schaut man sich in aller Welt nach exotischen Zutaten um, sind doch ferne Geschmäcker aufregend, neu und anders. Besonders für die Alltagsküche, bemerkt man allerdings, dass das Gute auch ganz nah liegt. Semmelknödel ist der Klassiker für die Resteverwertung von z.B. alten Semmeln. Die Knödel sind schnell gemacht und sind der ideale Speisebegleiter für viele Gerichte. Bleiben sie übrig, sind geröstete Knödel eines der Spezialitäten. Wie sich doch Semmelknödel ganz schnell zu einem neuen geschmackvollen Gericht verwandeln können. Nicht umsonst kommen sie selbst in guten österreichischen Wirtshäusern auf die Speisekarte.  

 

Zutaten für 2 Personen

Zubereitungszeit: 60 Minuten + 15 Minuten Kochzeit

Für Hobbyköche

 

Für die Semmelknödel   

125 g Semmelwürfel (bzw. altbackene Semmeln in Würfel geschnitten)

1 Zwiebel

25 g Butter

ca. 70 ml Milch

1 Ei

1 - 2 EL Mehl

1/2 Bund Petersilie

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Prise Muskatnuss

 

Zum Rösten

1 kleine Zwiebel

3 EL Butter

4 Eier

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Schnittlauch zum Garnieren

 

So funktioniert´s

Für die Semmelknödel Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. 

Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. 

Semmelwürfel in eine große Schüssel geben. 

Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel darin anschwitzen und über die Semmelwürfel geben.

Das Ei, die Petersilie und die Milch hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und alles gut vermischen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Ist die Masse dann noch zu feucht, das Mehl hinzufügen, ist die Masse zu trocken, noch etwas Milch untermengen. 

Nun aus der Masse mit feuchten Händen 4 bis 5 feste Knödel formen. 

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Knödel mit einem Knödelheber einlegen und 12 bis 15 Minuten leicht siedend kochen lassen. Die Knödel mit dem Knödelheber herausnehmen und auskühlen lassen.

Die kalten Knödel halbieren und in Scheiben schneiden. 

 

Nun geht es ans Rösten. Dafür den Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. 

In einer Pfanne die Butter erhitzen und den Zwiebel darin leicht anschwitzen.

Knödelscheiben zugeben und von allen Seiten anbraten.

Die Eier aufschlagen und in eine Schüssel geben, versprudeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Eier über die Knödelscheiben in die Pfanne gießen und stocken lassen.

Schnittlauch in Röllchen schneiden, die Knödel damit garnieren und anrichten. 

 


Überbackene Topfenpalatschinken

 

Genuss im Rahmen! Mehr Worte braucht es dazu nicht. Eine fruchtige Topfenfülle eingewickelt in flaumige Palatschinken im Backrohr überbacken, Staubzucker darüber und der Tag ist gerettet.  

 

Übrigens: so derart coole und bezaubernde Küchenutensilien gibt es bei Leopold Fashion & Lifestyle in Wr. Neustadt.  

 

Zutaten für 2 Personen

Zubereitungszeit: 50 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Für Hobbyköche

 

Für die Palatschinken

1  Ei

40 g Weizenmehl glatt + gesiebt

1 TL Vanillezucker

1 Prise Meersalz

30 g zerlassene Butter

ca. 100 ml Milch

 

Für die Topfenfülle

200 g Mager Topfen

1 Ei

25 g Feinkristallzucker

1 TL Vanillezucker

1 TL abgeriebene Schale einer Bioorange

1 TL abgeriebene Schale einer Biozitrone

1 EL Speisestärke

15 g zerlassene Butter

 

Für die Royal

1 Eidotter

1 TL Vanillezucker

125 g Crème fraîche Natur

5 EL Milch

 

So funktioniert´s 

Eine Backform gut einfetten.

Für den Palatschinkenteig Ei, Mehl, Vanillezucker, zerlassene Butter und nach und nach die Milch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten. Ca. 10 Minuten rasten lassen. 

Mit Milch die Konsistenz regulieren.

Nun etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, mit einem Schöpflöffel Teig einfließen lassen und auf beiden Seiten ausbacken.

Die Palatschinke auf einen Teller legen. Mit dem restlichen Teig gleich verfahren.

 

Für die Topfenfülle Ei trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.

Die restlichen Zutaten nach und nach verrühren und zum Schluss die zerlassene Butter unterrühren. Dann den Schnee unterheben.

 

Nun die Fülle auf die Palatschinken aufteilen, einrollen, und in die Backformen legen.

Für die Royal alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren und über die eingerollten Palatschinken gießen.

 

Backrohr auf 180°C Umluft einstellen. Die Backform ins Backrohr auf den Grillrost stellen und für ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Die Palatschinken aus dem Backrohr nehmen, mit Staubzucker bestreuen anrichten und genießen. 


Tortilla mit Pulled Lachs und Salsa

 

Mit diesem Rezept machen wir einen kulinarischen Ausflug nach Mexiko. Zumindest am Teller ist uns jetzt während der Coronakrise eine Reise in ferne Länder gestattet. Das Ursprungsrezept entdeckte ich auf einer Kochblogseite - richtig einladend zum Nachmachen - UND es hat sich gelohnt. Diese würzig-süß-scharfe Marinade, der im Rohr gebackene Lachs, der auf der Zunge zergeht - ein Gedicht, das jede schlechte Stimmung in null Komma nichts aufhebt. 

 

Zutaten für 4 Tortillas

Zubereitungszeit: 30 Minuten 

Für Hobbyköche

 

Für den Pulled Lachs

4 Tortillas

Crème fraîche

Petersilie

 

500 g Lachs

1 Zitrone

Olivenöl

Meersalz, Pfeffer

 

Für die Marinade

70 g Honig

50 ml Olivenöl

1 Schalotte

1 rote Paprika

2 Knoblauchzehen

4 EL Tomatenmark

50 ml Gemüsesuppe

1 TL Worcester Sauce

1 TL Zitronensaft

1 EL Sojasauce

1 EL Kräuter (Thymian, Oregano)

1 TL Chili

50 g Paranüsse

Meersalz, Pfeffer

 

Für die Salsa

1 Gurke

150 g Cocktail Tomaten

1 rote Paprika

1 Chilischote

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

2 EL Limettensaft

Petersilie

Basilikum

Meersalz, Pfeffer

 

So funktioniert´s

Für die Salsa die Kerne der Gurke entfernen, den Paprika putzen und beides in kleine Würfel schneiden (ca. 0,5 cm).

Die Tomaten entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

Schalotte, Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. 

Chili (entkernen), Petersilie und Basilikum hacken und mit den restlichen Zutaten zu den Gemüsewürfel hinzufügen und ca. eine Stunde durchziehen lassen.

 

Für den Pulled Lachs das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Den Lachs waschen und bei Bedarf entschuppen.

Eine große Bratpfanne mit Backpapier auslegen. Etwas Olivenöl auf das Backpapier träufeln, den Lachs mit der Hautseite nach unten auf das Backpapier legen, salzen, pfeffern, Zitronen in Scheiben schneiden und den Fisch damit bedecken.

Das Backpapier überschlagen, so dass der Fisch damit bedeckt ist und 10 Minuten backen.

 

Inzwischen für die Marinade, Schalotte und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.

Paprika entkernen und putzen, in feine Würfel schneiden.

Kräuter hacken.

Honig mit Olivenöl in einem Topf erhitzen, karamellisieren lassen, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben, leicht anbräunen lassen.

Paprikawürfel kurz darin schwenken. Mit der Gemüsesuppe ablöschen.

Die restlichen Zutaten - bis auf die Nüsse - hinzufügen, zu einer zähflüssigen Marinade einkochen lasse, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Fisch aus dem Backrohr nehmen, Zitronenscheiben entfernen und die Marinade über den Fisch verteilen. Die Nüsse hacken und den Fisch damit bestreuen, Backpapier wieder darüber schlagen. Erneut für 10 bis 15 Minuten ins Backrohr schieben. Sobald der Fisch durch ist und leicht auseinanderfällt ist er fertig.

 

Crème fraîche mit gehackter Petersilie verrühren.

Tortilla in einer Pfanne erwärmen, mit Crème fraîche bestreichen.

Lachs mit einem Löffel bzw. mit einer Gabel zerteilen, gut mit der Marinade vermengen und auf die Tortilla geben. Salsa darüber legen, Tortilla einschlagen und servieren.


Mit Powidl gefüllte Buchteln mit Vanillesauce

 

Buchteln waren schon in der Kindheit einer meiner süßen Lieblingshauptspeisen. Ich mag Buchteln am liebsten ganz frisch, noch heiß mit viel Vanillesauce. 

 

Und besonders mag ich dieses Zipfelbesteck, das es übrigens - wie so viele andere reizende und hübsche Teile für das Wohlbefinden - bei My Sweet Home - Einrichterei mit Schöngeist gibt.

 

Zutaten für 8 Buchteln

Zubereitungszeit: 40 Minuten + 120 Minuten Ruhezeit

Für Hobbyköche

 

300 g Weizenmehl glatt

30 g frische Germ

60 g Feinkristallzucker

100 g Butter

125 ml Milch

1 Ei

2 Eidotter

1/2 TL Vanilleextrakt

1 TL Zesten einer frischen Zitrone

1 Prise Salz

 

200 g Powidl

2 EL Feinkristallzucker

2 cl Rum

 

2 EL Butter für die Form und zum Bestreichen der Buchteln 

 

Für die Vanillesauce

1/2 Pkt. Vanillepuddingpulver

1/2 l Milch

Kristallzucker nach Geschmack

 

So funktioniert´s 

Die Milch erwärmen.

Germ in ein Glas bröseln und mit 1 TL Feinkristallzucker und 2 TL Milch glatt rühren und an einem warmen Ort zu einem Dampfel gehen lassen.

Butter zerlassen.

Mehl, das Ei und die Eidotter, Salz, Zitronenzesten, die zerlassene Butter und das Dampfel in einer Rührschüssel vermischen.

Die lauwarme Milch nach und nach dazu geben und so lange kneten bis ein kompakter, weicher, glatter Teig entsteht. Ist der Teig zu klebrig, noch ein wenig Mehl einarbeiten. Ist der Teig zu trocken, ein wenig Milch hinzugießen. 

 

Den Teig zu einer Kugel formen, eine Schüssel mit Mehl bestreuen, die Kugel hineinlegen und mit einem Baumwolltuch abdecken. An einem warmen Ort mindestens auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

Den Teig erneut zu einer Kugel zusammenkneten und noch einmal abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. 

 

Eine Backform mit Butter ausstreichen. 

Powidl mit Zucker und Rum glatt rühren. 

Nun den Hefeteig mit den Händen kurz durchkneten, zu einer Rolle formen und in 8 gleiche Teile teilen. Die Scheiben zu Kugeln formen, flach drücken und ca. ein Esslöffel Powidl auf die Mitte des Teiges setzen. Die Buchtel gut verschließen und locker aneinander in die Backform setzen. Die Form zudecken und an einem warmen Ort aufgehen lassen (dauert ca. 30 Minuten).

Backrohr auf 160°C Umluft vorheizen. Butter zerlassen und die Teigkugeln damit bestreichen. Im heißen Rohr auf mittlerer Schiene ca. 20 – 30 Minuten goldgelb backen.

 

In der Zwischenzeit die Vanillesauce nach Packungsanleitung zubereiten und nach Geschmack süßen. 

Die Buchteln mit Staubzucker bestreuen und noch warm genießen.


Karottenkuchen

 

Ein Kuchen mit Karotten mag auf den ersten Blick vielleicht nicht verführerisch klingen, probiert man ihn jedoch einmal aus, wird man schnell das Gegenteil feststellen. Das Gemüse, das fein gerieben in den Teig eingearbeitet wird, macht den Kuchen besonders saftig. So bleibt der Kuchen auch noch Tage nach dem Backen frisch und saftig.

 

Zutaten für eine Tortenform mit 23 cm Durchmesser

Zubereitungszeit: 40 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Für Hobbyköche

 

300 g Karotten

150 g Mandeln 

150 g Mehl glatt

1 ½ TL Backpulver

3 Eier

180 g Feinkristallzucker

75 ml Sonnenblumenöl

2 TL Orangenzesten

2 EL Orangensaft

1 Prise Salz

 

Für die Glasur

3 EL Orangensaft

Ca. 100 g Staubzucker

 

So funktioniert´s

Karotten schälen und fein reiben.

Mandeln fein reiben. 

Die äußerste Schale der Orange fein mit einem Zestenreißer abreiben (es werden 2 TL benötigt).

Saft einer Orangenhälfte auspressen (es werden 2 EL benötigt).

Backrohr auf 160°C Umluft vorheizen.

Die Tortenform gut einfetten.

 

Die fein geriebenen Karotten mit Salz, der geriebenen Orangenschale, Mehl und Backpulver vermischen.

 

Die Eier trennen. Eigelb mit Zucker verrühren, nun nach und nach das Öl einfließen lassen und weiterrühren. Orangensaft

unterrühren. Die Karotten-Mehl-Masse zur Eiermasse geben und kurz durchrühren.

 

Eiweiß steif schlagen und abwechselnd mit den geriebenen Mandeln unter den Teig heben. Kuchen im vorgeheizten Backrohr circa 30 Minuten backen. Mit einer Stricknadel oder einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen durch ist.

Bleibt kein Teig auf dem Stäbchen, ist der Kuchen fertig. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und aus der Form lösen.

 

Für die Glasur Orangensaft mit Staubzucker glatt rühren, bis eine zähflüssige Konsistenz entsteht. Die Glasur über den Kuchen verteilen. Habt ihr zu wenig Glasur, dann einfach noch etwas Orangensaft mit Staubzucker glatt rühren. Ich finde es allerdings optisch schöner, wenn nicht der komplette Kuchen mit Glasur überzogen ist. 


Lemon Chill

 

Ein erfrischender Drink mit Gin und Limoncello. Genossen in der Sonne, fährt der Lemon Chill in Null Komma nichts aber sowas von in die Birne.  

 

Zutaten für 2 Gläser

Zubereitungszeit: 5 Minuten 

Für Hobbyköche

 

Saft von 1 Limette

8 cl Limoncello

4 cl Gin

125 ml Tonic

2 Thymianzweige

Eiswürfel

1 Limette zum Garnieren

 

So funktioniert´s

Limettensaft, Limoncello, Gin und Tonic auf zwei Gläser aufteilen.

Die Limette für die Garnierung in Spalten schneiden. 

Gut durchrühren und das Glas mit Eiswürfel auffüllen. 

Mit Limettenspalten und einem Thymianzweig dekorieren. 

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