Back in town / Werbung

Über einen Monat ist´s her, dass wir Bio-Heumilch-Kühe von Foodbloggerladies auf unserem Zurück zum Ursprung Bergbauernhof im Murtal besucht worden sind.

Die Folgeeinladung kam rasch - da war das letzte Heu noch nicht eingeholt, war sie schon da.

 

War ich gespannt, was mich da erwarten wird, sag´ ich euch. Grad, dass die Milch nicht sauer g´worden ist, vor lauter Aufregung.

Und als ich erfahren hab´ wo´s hingeht, hab´ ich erst große Augen g´macht.

Seht´ selber...

 

 

 

 


#hoferkochtvegetarisch

 

Ich, die Resi vom Zurück zum Ursprung Bauern Anton Anger aus der schönen Steiermark, in Wien, in der großen Stadt, zu Gast in der Kochschule von Julian Kutos.

 

Bedenken, dass mir jemand an´s Fell geht, waren genau so schnell verflogen, wie sie aufgekommen sind. Nachdem wir den Fleischmarkt links liegen gelassen haben und in die Wipplingerstraße eingebogen sind.

War doch das Motto des Bloggerevents #hoferkochtvegetarisch. Also nix zu befürchten. Eines war mal gewiss: Rindersteaks standen keine am Menüplan.

 

Vegetarisch kochen, ist ja momentan voll "en vogue" - wie man neudeutsch so schön sagt. Mir kommt´s nur gelegen :-)

 

Angekommen, hätt´s mich fast aus die Hufe geworfen. Das Kochstudio in der Wiener Innenstadt spielt alle Stückl´n. Da hat sich da Hofer schon was Fesches ausgesucht.

 

Und es wär ja kein Foodbloggerevent g´wesen, bliebe die Küche kalt. Am Programm stand da ordentlich was, da hatten sie alle Hände voll zu tun, die Foodbloggerladies.

"Das BACKEN die nie und nimmer....." dacht ich mir anfangs. Aber tatsächlich, in rund zwei Stunden haben die Bloggerinnen ein 4-Gänge Menü gezaubert, dass nur so knuspert. Von selbst gebackenem Brot mit Kürbis Bruschetta, über eine Risottovariation, gebackenem Flammkuchen bis hin zu frisch herausgebackenen und flambierten Crêpes.

Jetzt aber Schluss vom Guster machen. Mir läuft schon das Wasser im Maul zusammen. Ran an die Töpfe, Kochlöffel und den Backofen. Pfiat Euch!

 

Wenn ihr die G´schicht nachlesen wollt, wie ich, die Resi, von den Bloggerladies am Zurück zum Ursprung Bergbauernhof besucht worden bin, hier entlang.


Kürbis Bruschetta

 

Sehr gschmackig-pikante Bruschetta, die ideal in die Kürbiszeit passt. Aber nicht nur auf getoastetes Brot (ob selbst gebacken, oder frisch vom Bäcker) ist die Kürbisvariation ein Hit, sie passt auch gut zu Risotto, Quinoa oder Pasta.

 

Zutaten für 2 Personen

 

1 Stk. Mini-Paprika

70 g Karotten

1 kleine Zwiebel

¼ Bund Petersilie

1 Knoblauchzehe

2 EL Olivenöl

30 g Butter

2 Zweige Thymian

1 /2 Hokkaidokürbis

70 ml Rotwein

200 ml geschälte Tomaten

1 Lorbeerblatt

1 TL Kristallzucker

1/2 TL Salz

1 Prise Schwarzer Pfeffer

4 Scheiben Ciabatta bzw. Baguette - wir erleichtern uns den Abend und entscheiden uns für Ciabatta aus der Bäckerei

Grana Padano zum Bestreuen

 

So funktioniert´s

Kürbis aushöhlen, von der Schale entfernen und in 1x1cm große Würfel schneiden. Karotten in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel, Petersilie und geschälten Knoblauch fein hacken.

Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden

 

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Karotten, Petersilie Zwiebel und Knoblauch mit Thymianzweigen glasig dünsten, ohne es zu bräunen. Zur Seite geben.

 

Kürbiswürfel in den Topf geben und braten, bis sie leicht gebräunt sind. Restliches Gemüse inkl. Paprika dazugeben. Salzen. Butter dazugeben. Mit Rotwein ablöschen und verkochen lassen.

 

Geschälte Tomaten und Lorbeerblatt dazugeben, gut umrühren und einmal aufkochen lassen. Abschmecken und nach Bedarf nachsalzen. Die Sauce auf kleiner Flamme mit Deckel für ca. 15 Minuten kochen, sie soll nur leicht köcheln. Danach die Sauce ohne Deckel fertig kochen, bis überschüssige Flüssigkeit verdampft ist.

Lorbeerblätter und Thymianzweige, entfernen und mit Pfeffer abschmecken.

 

Brot in Scheiben schneiden. Bei 200°C Heißluft für 5 min toasten. Bruschetta auf das Brot geben, mit Grana bestreuen und servieren.


Quinoa mit Parmesan

  

In den Anden ist Quinoa seit etwa 5000 Jahren als Kulturpflanze bekannt.

Die senfkorngroßen Samen, die als glutenfreies Pseudogetreide bezeichnet wird, kann in vielen Variationen verarbeitet werden - ob im Frühstücksmüsli, als Salat oder Risotto - die nussige Konsistenz macht dieses Gericht einzigartig.

Das Originalrezept sieht als Beilage gebratene Pilze vor, da ich jedoch keine Pilze mag, habe ich sie persönlich einfach weggelassen.

 

Zutaten für 2 Personen

 

Zutaten für das Risotto

500 ml Gemüsefond

1 Schalotte

1 EL Butter

1 EL Olivenöl

1 Knoblauchzehe, ganz mit Schale

2 Zweige Thymian

125 g Quinoa

70 ml Domäne Wachau Grüner Veltliner

 

Zutaten für gebratene Pilze

100 g Champignons

2 EL Butter

3 Zweige Thymian

1 Knoblauchzehe, ganz mit Schale

1/2 TL Paprika edelsüß

1 1/2 TL Salz

etwas Kristallzucker

etwas schwarzer Pfeffer

etwas Muskatnuss

50 g Butter

50 g Grana Padano

 

Zum Servieren

frisch geriebener Grana Padano

einige Tropfen Olivenöl

frischer Thymian

   

So funktioniert´s

Für das Risotto Gemüsefond in einem Topf erhitzen, nicht aufkochen.

 

Schalotte fein hacken, in einem Topf mit Butter und Olivenöl, Knoblauch und Thymian mehrere Minuten glasig braten. Danach Quinoa hinzugeben, kurz anbraten, ohne zu bräunen. Mit Weißwein ablöschen und Wein verkochen lassen.

 

Mit heißem Gemüsefond aufgießen. Unter ständigem Rühren nach und nach Fond zugießen, sodass der Quinoa immer bedeckt ist. Den Quinoa laut Packungsanleitung kochen. Zum Schluss soll sich der Fond komplett verkochen.

 

Die Pilze länglich dünn schneiden. Eine Pfanne mit Butter erhitzen. Die Pilze mit Thymian und Knoblauchzehe braten, bis sie weich und gut gebräunt sind. Mit Paprikapulver bestreuen, salzen, zuckern und pfeffern. Mit etwas Gemüsefond ablöschen.

 

Quinoa vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Zum Schluss Butter und Grana Padano in den Quinoa einarbeiten.

Die Knoblauchzehe und die Thymianzweige entfernen. Mit frisch geriebenem Parmesan, den gebratenen Pilzen, ein paar Tropfen Olivenöl und einigen Thymianblättchen servieren.

 

Tipp

Das Gericht schmeckt noch aromatischer mit etwas Safran. Statt Champignons können auch andere Pilze verwendet werden.


Flammkuchen mit Birne und Brie

  

Käse und Birne sind ja an und für sich schon ein Traumpaar, verarbeitet und belegt auf einem Flammkuchen ist das die Draufgabe für ein einzigartiges Hauptgericht.

  

Zutaten für 2 Portionen

 

Zutaten für den Teig

175 g Weizenmehl

75 ml Wasser

2 EL Olivenöl

½ TL Kristallzucker

1 TL Salz

 

Zutaten für den Belag

125 g Mascarpone

125 g Sauerrahm

1 TL Salz

1 Stk. Birnen | 300 g

1 EL Birnenbrand

100 g Brie

1/2 Stange Lauch

2 EL Olivenöl

Etwas Salz

Grob gehackte Walnüsse zum Bestreuen

 

So funktioniert´s

Für den Teig alle Zutaten zu einem Teig kneten. Teig für zirka 10 Minuten kneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde ruhen lassen.

 

Backofen auf 250°C vorheizen. Den Teig halbieren, zu Kugeln formen und sehr dünn ausrollen.

 

Für den Belag  Mascarpone, Sauerrahm und Salz in einer Schüssel cremig rühren. Birnen entkernen und gemeinsam mit dem Brie in dünne Streifen schneiden. Birnen mit Birnenbrand beträufeln.

Lauch in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl dünsten. Salzen.

 

Den Teig mit der Mascarpone-Creme großzügig bestreichen. Birnen, Lauch und Brie über den Flammkuchen streuen. Je nach Größe 8 bis 15 Minuten backen, bis der Rand braun ist und die Creme verlaufen ist.

 

Flammkuchen heiß servieren. Mit grob gehackten Walnüssen bestreuen. 


Crêpes mit Karamellsauce

 

Palatschinken müssen nicht immer mit Marmelade gefüllt sein. Wer diese Kombination mit Karamellsauce ausprobiert hat, mag nichts Anderes.

 

Zutaten für 2 Portionen 

 

Zutaten für den Crêpes-Teig

1 Ei

100 - 125 ml Vollmilch

50 g Weizenmehl

12 g Butter, flüssig

1 TL Kristallzucker

etwas Salz

Pflanzenöl zum Herausbacken

 

Zutaten für die Crème Chantilly

125 g Schlagobers

1 Pkg. Vanillezucker

 

Zutaten für die Karamellsauce

35 g Kristallzucker

100 ml Vollmilch bzw. Schlagobers

25 g Butter

1 EL Inländer Rum

Etwas Salz

 

Rum (mind. 38%) zum Flambieren

 

So funktioniert´s

Für die Karamellsauce Milch in einem Topf erhitzen. Zucker in einer Pfanne schmelzen. Der Zucker muss vollständig geschmolzen sein, leicht gebräunt sein und nach Karamell riechen. Etwas heiße Milch bzw. Schlagobers ins Karamell geben, mit dem Schneebesen gut rühren. Restliche heiße Milch bzw. Schlagobers dazugeben und Sauce nochmals erhitzen, bis die Sauce eindickt und keine Zuckerklumpen mehr sind. Zum Schluss Alkohol, Butter und eine Prise Salz dazugeben.

 

Für die Crêpes, in einer Schüssel Ei mit dem Schneebesen schaumig rühren. Restliche Zutaten dazugeben und zu einem flüssigen Teig verrühren. Je nach Bedarf den Teig mit Mehl eindicken oder mit Milch flüssiger machen. Der Teig soll eher flüssig sein.

 

Öl in einer Pfanne erhitzen. In die Mitte der Pfanne etwas Teig gießen, Pfanne schräg halten und Teig verteilen. Der Teig soll die Pfanne nur hauchdünn bedecken.

 

Zuerst eine Seite goldbraun anbraten, wenden und dann die zweite Seite ebenso goldbraun anbraten. Nach jedem Crêpe wieder ein paar Tropfen Öl in die Pfanne geben. Crépes im Backofen warm halten.

 

Für die Crème Chantilly, Schlagobers mit Vanillezucker aufschlagen.

 

Wer flambierte Crêpes machen möchte, legt die Crêpes einzeln in die heiße Pfanne mit etwas Butter, gießt etwas Karamellsauce und einige Tropfen Rum darüber, entzündet die Crêpes und faltet sie dann zusammen. Gemeinsam mit etwas warmer Karamellsauce und Crème Chantilly servieren. 

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