Happiness - Zwischen Melancholie und Gaumenspielerei

Irgendetwas ist heute anders als die Tage zuvor. Gut, es ist Samstag. Es ist aber kein gewöhnlicher Samstag. Die jüngsten Meldungen versetzen mich in Schockstarre und in der gleichen Sekunde holen sie mich runter - ganz weit. Auf den Boden der Realität. Etwas was so weit weg und unerreicht schien, ist nicht nur in greifbarer Nähe, es hat uns mittlerweile erreicht, es ist eingezogen, hat sich eingenistet und sich breit gemacht. Nein, nicht nur in Österreich, in ganz Europa und weit, weit weg in den USA. Bis mir dann die Erkenntnis gedämmert ist, wie schnell sich doch das Leben ändern kann...

 

Über eine Woche später hat sich die Situation noch nicht wirklich entspannt. Im Gegenteil. Die Sorgen sind gewachsen, mit ihnen aber auch die Zuversicht, Prioritäten haben sich verschoben. Vermeintlich Wichtiges erscheint plötzlich völlig unwichtig. Soviel Raum auch die Coronakrise in meinem Leben einnimmt, umso mehr besondere Genussmomente braucht es, die uns das Leben versüßen.

 

Viel Spaß mit meinen Gaumenspielereien, die Corona möglich gemacht haben.


 Von der Salonfähigkeit weit entfernt.

 

Der Vollbremsung folgt ein Funke Hochstimmung, Akzeptanz macht sich breit. Eine neue Woche bricht an. Um 7:00 Uhr mache ich meine allmorgendliche Trainingseinheit. Wie jeden Tag. Auf meiner Turnmatte, mit blauem Terraband. Später als gewöhnlich (es muss ja auch was Positives an der Sache geben). 

Der Herr des Hauses befeuert den Kachelofen, während ich mir Gedanken über den Speiseplan der nächsten Tage mache. Denn das tägliche Mittagessen in der Unternehmenskantine fällt wohl für längere Zeit aus, das ich übrigens nebenbei erwähnt, ganz und gar nicht vermisse. Simpel, ausgewogen und saisonal sollen die Gerichte sein, schnell soll es gehen, mit wenigen Zutaten realisierbar, ohne viel Firlefanz, nebenbei ein bisschen gesund (vielleicht ein Klitzekleines bisschen gesund) - UND ich sag' einmal so: A Schokokeks a day keeps the Coronastress away.  

 

Ein herrliches Gefühl, mein Office liegt nur einen Stock tiefer. Die Sonne blendet mich und macht sichtbar, was besser unentdeckt geblieben wäre. Für immer. Dreckige Fenster, noch grindigere Küchenkasteln (es muss ja auch was Negatives an der Sache geben). Gott sei Dank habe ich ja jetzt genug Zeit zum Putzen. Die Euphorie hält allerdings nicht lange und transformiert sich in eine ausgiebige abendliche Kochsession (man muss sich ja den wirklich wichtigen Dingen des Lebens widmen - in schwierigen Zeiten noch mehr denn je).  

 

Jogginghose, Schlabberpulli den ganzen Tag, keine Schminke, kein Schmuck, die Haare irgendwie zusammengezwirbelt. Ich frage mich, ob ich wohl noch salonfähig bin. Wem kümmert´s. Unter Leute geht man eh nicht. Darf man nicht. Nur raus in den Garten, und eine kleine Runde in den Wald - hoffentlich unbeobachtet. Und trifft man dann die Nachbarschaft (öfters als üblich) am Gartenzaun auf ein Glaserl Prosecco, sind glücklicherweise mindestens zwei Meter Abstand dazwischen in der Hoffnung, die Kurzsichtigkeit lässt vieles verborgen. 

 

Was wird noch folgen, wohin wird uns Corona führen, was wird es anrichten, was verändern, wie werden wir uns verändern, wie werden wir es meistern, was werden wir daraus lernen? Eines ist gewiss, Corona macht´s möglich, dass ich, wie so viele Andere im Land auch, öfters als gewöhnlich hinter dem Herd stehe. Dem Selbstkochen wird wieder mehr Beachtung und Bedeutung geschenkt. Das macht glücklich. Und das ist alles was zählt.  


Muntermacher in grün-gelb

 

Frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte sind die Muntermacher schlechthin und der perfekte Start in den Tag. Zumeist gibt es ausschließlich an Wochenenden bei mir zu Hause frisch gepresste Säfte in unterschiedlichen Ausführungen und Kombinationen. Corona macht es möglich, dass auch unter der Woche ab und zu nun ein g'sundes Safterl zum Frühstück auf den Tisch kommt.    

  

Zutaten für 0,75 l

Zubereitungszeit: 10 Minuten 

Für Hobbyköche

 

1 Gurke

3 -4 Orangen

1 Zitrone

1 Stange Stangensellerie

 

So funktioniert´s

Orangen und Zitrone schälen.

Gurke und Selleriestange waschen.

Alles gemeinsam mit dem Entsafter entsaften, umrühren und in Gläser füllen. 


Topfenaufstrich mit frischem Schnittlauch

 

Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit - so wurde es einem jedenfalls bereits in der Kindheit eingetrichtert. Der Start in den Tag lässt sich allerdings nicht immer nur versüßen. Mit selbstgemachtem Aufstrich mit frischem Schnittlauch aus dem Garten schmeckt das Frühstücksbrot gleich noch viel besser. Und: einmal zubereitet, hat man die ganze Woche was davon. 

Ich persönlich mag ja die in den Supermärkten erhältlichen Aufstriche nicht besonders, darum mache ich meine Frühstücksaufstriche meistens selbst. So weiß ich was drinnen ist, und ich kann sie ganz nach meinen Wünschen variieren. 

  

Zutaten für 6 Portionen

Zubereitungszeit: 15 Minuten 

Für Hobbyköche

 

1 Eckerl Rupp-Streichkäse

2 EL Frischkäse natur

125 g Magertopfen

Meersalz aus der Mühle

2 EL Schnittlauchröllchen

 

So funktioniert´s

Alle Zutaten bis auf den Schnittlauch mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz abschmecken.

Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und vorsichtig unter den Aufstrich mischen (nicht mit dem Mixer).


Süßkartoffel-Karottensuppe

 

Was hilft an kalten Frühlingstagen, wenn die Motivation darüber hinaus im Keller liegt?Eine leckere, würzig, herzhafte, cremige Suppe, die rasch zubereitet ist. Für die Zubereitung der Suppe wird das geschälte und in Stücke geschnittene Gemüse im Backrohr geröstet, wodurch die Suppe durch die Röstaromen einen noch intensiveren Geschmack erhält. Im Anschluss wird nur noch Gemüsesuppe aufgegossen, die Suppe eingekocht, mit dem Mixstab püriert und mit Kokosmilch abgeschmeckt. Und im Nu ist es einem wieder warm und die Motivation unter Umständen auch wieder zurück.

  

Zutaten für 2 bis 4 Personen

Zubereitungszeit: 30 Minuten  + 40 Minuten Koch- und Backzeit

Für Hobbyköche

  

300g Süßkartoffel

200g Karotten

1 Zwiebel

2 EL Olivenöl

1 TL gehackter Ingwer (frisch)

3/4 l Gemüsesuppe

1 TL Kurkumapulver

1 Limette

Meersalz aus der Mühle

250 g Kokosmilch

ev. Sesam zum Bestreuen und Sesamöl zum Beträufeln

 

So funktioniert´s

Backrohr auf 200°C Ober-/Unterzitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Süßkartoffel und die Karotten schälen und beides in mittelgroße Stücke schneiden.

Das geschnittene Gemüse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen, mit Öl beträufeln und mit Meersalzl bestreuen. Das Gemüse gut vermischen.

Das Gemüse im Rohr ca. 20 Minuten rösten.

 

Das geröstete Gemüse in einen großen Topf geben.

Den gehackten Ingwer und das Kurkumapulver dazugeben. Mit der Gemüsesuppe aufgießen, aufkochen lassen und für ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.

 

Mit einem Stabmixer die Suppe fein pürieren.

Die Limette auspressen und den Saft in die Suppe geben.

Mit der Kokosmilch auffüllen, nochmals mit dem Mixstab aufschäumen und mit Salz abschmecken.

Zum Garnieren ein wenig Kokosmilch einrühren und verrühren bzw. alternativ mit Sesamkörner bestreuen und Sesamöl beträufeln.


Gemüsesugo mit Tagliatelle

 

Dieses Sugo ist schnell zubereitet. Ideal für ein Lunch im Home Office oder aber auch praktisch zur Dinnertime. Dazu Pasta nach Lust und Laune wählen. Zum Aufpeppen, macht man die Pasta selbst. Dafür nehme man Hartweizengries, Eier und Salz, knetet, rastet, rollt aus und schnippelt Tagliatelle in der gewünschten Stärke.  

 

Die Anleitung für den Teig findet ihr im nachfolgenden Rezept.

  

Zutaten für 2 Personen

Zubereitungszeit: 20 Minuten 

Für Hobbyköche

 

1 Schalotte

1 - 2 Knoblauchzehen

1 kleine Zucchini

1 Stange Stangensellerie

Eine Handvoll schwarze Oliven

1 EL Kapernbeeren

1/4 Stange Lauch

250 ml Tomatensauce

3 EL Olivenöl

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle 

 

So funktioniert´s

Schalotte und Knoblauch schälen und klein würfeln.

Zucchini und Stangensellerie in kleine Würfel schnippeln.

Lauch in dünne Ringe schneiden.

Oliven und Kapernbeeren abtropfen lassen, Kapernbeeren entstielen. 

 

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig anschwitzen, Zucchini- und Stangenselleriewürfel hinzufügen und kurz mitbraten. Tomatensauce angießen, Lauchringe, Oliven und Kapernbeeren hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Bärlauchravioli

 

Mit diesem Rezept holen wir uns den Frühling auf den Teller. Jede Mühe, Pasta selbst zu machen, zahlt sich aus - mit keinen Teigwaren aus dem Handel ist sie vergleichbar. Der Teig, zart und geschmeidig weich.

Steht eine Küchenmaschine für den Nudelteig und eine Nudelmaschine zum Ausrollen des Teiges zur Verfügung, erleichtert das einiges. Denn Nudelteig mit dem Nudelholz auszurollen erfordert besonders viel Ausdauer und Kraft. Allerdings zahlt sich jede Mühe aus.

 

Nudelteig lässt sich im Handumdrehen selbst herstellen und bestens verarbeiten. Dieses Teigrezept eignet sich perfekt für gefüllte Pasta. Die Zutaten für den Teig sollten Raumtemperatur haben. Denn so lassen sich Mehl, Eier und Flüssigkeiten schnell und mühelos zu einem glatten Teig verarbeiten. Auch das Mehl ist für das Gelingen der Pasta das A und O. Für Nudelteige wird zumeist griffiges Mehl oder auch Hartweizengrieß verwendet, diese Sorten lassen sich besonders gut verarbeiten, da der Ausmahlungsgrad grob ist.

 

Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 90 Minuten 

Für Hobbyköche

 

Zutaten für den Nudelteig

150 g griffiges Mehl

150 g Hartweizengries

2 Eier

4 Eigelb

1/3 TL feines Salz

 

Zutaten für das Bärlauchpesto

200 g frischer Bärlauch

2 EL Pinienkerne

2 EL Ziegenfrischkäse

100 g geriebener Parmesan

Meersalz

 

So funktioniert´s

Für den Nudelteig alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem glatten, festen Teig verarbeiten. Nimmt der Teig das Mehl nicht völlig auf, etwas Wasser zufügen.

Steht keine Küchenmaschine zur Verfügung, das Mehl und den Hartweizengrieß auf eine Arbeitsplatte geben und eine Mulde darin drücken. Nacheinander die Eier in die Mulde geben und mit einer Gabel die Zutaten in der Mulde verrühren. Nach und nach immer mehr Mehl vom Rand her mit einarbeiten. Jetzt beginnt das eigentliche Kneten. Den Teig auseinander drücken und wieder zusammenlegen und mit dem Handrücken kräftig kneten, bis ein glatter Teig entsteht.

 

Den Teig in Folie wickeln und ca. eine Stunde kühl ruhen lassen.

 

Für das Bärlauchpesto den Bärlauch gut waschen.

Ein Drittel Bärlauch kurz in Salzwasser blanchieren, abseihen, abtropfen lassen, gut ausdrücken und in Stücke schneiden.

Den rohen Bärlauch ebenso in Stücke schneiden.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldgelb anrösten.

Blanchierten Bärlauch mit rohem Bärlauch, geriebenem Parmesan, Pinienkerne, Ziegenfrischkäse und Meersalz in der Küchenmaschine zu einer cremigen Masse mixen.

 

Nun den Teig in der gewünschten Stärke ausrollen.

Mit der Nudelmaschine dabei die Teigbahnen immer eine Stufe enger stellen bis die gewünschte Stärke erreicht ist. Immer wieder mit Mehl bestauben, damit der Teig nicht in der Maschine kleben bleibt.

 

Danach mithilfe einer Ravioliform Kreise ausstechen. Alternativ kann man auch einen Keksausstecher oder ein Glas zum Ausstechen verwenden.

In die Mitte des Kreises kleine Häufchen vom Bärlauchpesto in der Größe eines Teelöffels setzen, die Ränder mit Wasser oder Eiklar befeuchten und die Kreise

zusammenklappen und den Rand gut festdrücken.

 

Die Ravioli in kochendem Salzwasser al dente kochen. Ich mache hier keine Zeitangaben, da sich diese ganz nach der Stärke des Teiges richtet. Nach ca. 7 Minuten kann bereits die erste Teigprobe gemacht werden.

Sind die Ravioli fertig, mit einer Schaumkelle herausnehmen, anrichten und mit Parmesan reichlich bestreuen und genießen.


Zitronenrisotto mit karamellisierten Chicorée

 

Risotto ist ein einfaches, schnelles Gericht. Durch die Zitrone erhält das Risotto eine frische Note. Dazu gibt es karamellisierten Chicorée und Mangold.   

Nicht jede Reissorte ist für die Zubereitung von Risotto geeignet. Für ein Risotto

braucht es einen speziellen Reis. Reis, den man etwa für Milchreis

verwendet, ist für Risotto nicht geeignet. Auch Langkornreis ist ungeeignet, da

er zu wenig Stärke freisetzt. Genau diese ist jedoch für die sämige Konsistenz von

Risotto entscheidend.

 

 

Zutaten für 2 Personen

Zubereitungszeit: 30 Minuten 

Für Hobbyköche

 

1 EL Butter

1 EL Olivenöl

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

200 g Risottoreis 

1/4 l trockener Weißwein

etwa 1/2 bis 3/4 l Gemüsebrühe

1 große unbehandelte Zitrone

2 EL frisch geriebener Parmigiano 

Salz, schwarzer Pfeffer

1 Lorbeerblatt

 

1 roter Chicorée

1/2 Mangold

1 EL Olivenöl

1 TL Agavendicksaft bzw. alternativ Honig 

 

So funktioniert´s

Die Schalotte und 2 Knoblauchzehen schälen und die Schalotte in kleine Würfel schneiden.

Die Zitrone heiß waschen und die Schale mithilfe eines Zestenreißers abschaben (ohne weiße, bittere Haut). Die Zitrone auspressen.

Butter und das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Schalotten darin andünsten. Reis dazugeben und rühren bis er glasig ist. Weißwein und Zitronensaft dazugießen und unter Rühren verdampfen lassen. Nun die Knoblauchzehen, das Lorbeerblatt und die Zitronenzesten hinzugeben. Jetzt die Hitze auf mittlere Stufe stellen und einige Schöpfer heiße Brühe angießen. Kräftig rühren, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Erst dann wieder Flüssigkeit hinzugießen. Vorgang wiederholen, bis die Reiskörner al dente sind.

Nach 15 bis 20 Minuten sind die Reiskörner al dente - also weich, aber innen noch etwas bissfest. 

Parmesan fein reiben und unter das Risotto rühren. 

 

Chicorée und Mangold putzen und waschen, halbieren und beides in Olivenöl kurz anbraten. Mit Agavendicksaft bzw. Honig karamellisieren und gemeinsam mit dem Risotto anrichten. 


Pizza Margarita mit Basilikumpesto

 

Mit Pizza ist das ähnlich wie mit Schokolade. Pizza macht glücklich. Eine Pizza lässt sich gut auch im Home Office realisieren. Der Teig ist schnell zusammengeknetet, aufgehen kann er ganz selbständig, da benötigt er keine Betreuung. Und kaum ist der PC abgedreht und somit das Office geschlossen, geht´s an´s eingemachte:  Teig ausrollen, Pizza nach Wunsch belegen und ab damit ins Backrohr. 

 

Zutaten für 2 - 3 Personen (3 kleine Pizzen)

Zubereitungszeit: 30 Minuten + 1 bis 2 Stunden Gehzeit für den Teig

Für Hobbyköche

 

350 g Weizenmehl glatt

1 Würfel frische Hefe (42 g)

Ca. 200 ml warmes Wasser

½ TL Zucker

3 EL Olivenöl

1 TL feines Meersalz

 

Tomatensauce

Mozzarella 

getrockneter Oregano

1 EL Basilikumpesto 

 

So funktioniert´s

Frische Hefe in ein Glas bröseln. ½ TL Zucker mit 2 TL warmes Wasser mit der Hefe glatt rühren und an einem warmen Ort zu einem Dampfel gehen lassen.

Mehl, Olivenöl, Salz, Pizzagewürz und das Dampfel gemeinsam mit dem Wasser (nach und nach eingießen, nicht gleich alles auf einmal verwenden, auf die Konsistenz des Teiges achten) mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig zugedeckt in einer bemehlten Schüssel an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen gehen lassen (benötigt ca. eine Stunde oder mehr).

 

Parallel dazu den Pizzastein (so einer vorhanden ist) im Backrohr bei 250°C Grad für ca. 40 Minuten vorheizen. 

Hat der Germteig das gewünschte Volumen erreicht, den Teig in drei gleichgroße Teile teilen.

Eine Teigkugel (den restlichen Teig wieder zugedeckt an einen warmen Ort stellen) in Mehl wenden und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Pizzaflade formen (entweder mit einem Nudelholz ausrollen oder mit der Hand in die gewünschte Form drücken). Tomatensauce auf die Pizzaflade verteilen (ca. einen daumenbreiten Rand frei lassen)

 

Mozzarella in Scheiben schneiden, auf die Tomatensauce verteilen mit Basilikumpesto garnieren.

Pizza auf den Pizzastein legen und ca. 10 Minuten backen, bis der Rand Blasen wirft und eine schön gold-braune Farbe hat. Aus dem Backrohr nehmen, mit Olivenöl beträufeln, mit getrocknetem Oregano bestreuen und genießen.

Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.


Karamellisierter Kaiserschmarren

 

Die perfekte Motivationsbombe für ausgebrannte Heimworker: flaumig weich, gibt Energie und Kraft, schmeckt kaiserlich und lässt für einen leckeren Augenblick Home Office, Home Office sein.

 

Zutaten für eine Portion

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Für Hobbyköche

  

100 g Mehl glatt

3 Eier

1/8 l Milch

1 TL Feinkristallzucker

1 EL Vanillezucker

1 Prise Salz

2 EL Butter zum Herausbacken

1 TL Feinkristallzucker für das Karamell

Staubzucker zum Bestreuen

 

So funktioniert´s

Eier trennen. Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.

Dotter mit Mehl, Milch, Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz mit dem Handmixer zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten. Schnee mit einer Teigspachtel unter den Teig heben.

Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, Feinkristallzucker gleichmäßig verteilen und warten, bis er geschmolzen ist und anfängt, sich goldgelb zu verfärben (dann karamellisiert er), Teig eingießen und auf kleiner Flamme goldbraun backen. Mit einem flachen Pfannenwender nachsehen, ob der Teig bereits goldbraun ist.

Teigflade wenden.

Mit 2 Gabeln in grobe Stücke zerreißen, gut durchbacken, anrichten und mit Staubzucker bestreuen.

Dazu passt perfekt entweder Zwetschkenköster oder Apfelmus.


Orangenkuchen mit Kürbiskernen

 

Locker, saftig, fruchtig – ein Kuchen der Lust auf Frühling macht.

Die Orangen sind es, die den Geschmack von Sonne und Sommer in den Kuchen bringen und ihn besonders fruchtig machen. Darüber hinaus ist der Kuchen besonders saftig und flaumig. Darüber hinaus kommt in den Kuchen kein Mehl hinzu, es ist somit ein glutenfreies Rezept.  

 

Zutaten für eine Tortenform

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Für Hobbyköche

  

3 bis 4 unbehandelte Bio-Orangen

50 g Feinkristallzucker

1 EL Wasser

5 Eier

150 g Zucker

1 EL Vanillezucker

70 g Kürbiskerne

60 g Cashewkerne

1 TL Backpulver

Staubzucker zum Bestreuen

 

So funktioniert´s

Orangen waschen und abtrocknen.

Die Orangen mit einer Zestenreibe abschaben (es werden ca. 15 g Zesten benötigt) und in einen Topf geben.

Die Orangen schälen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden (es werden ca. 250 g benötigt), den Saft dabei auffangen und zu den Zesten geben.

 

Die Orangen mit 50 g Zucker und dem Wasser bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel ca. 25 Minuten köcheln lassen. Deckel abnehmen und bei mittlerer Hitze

weitere 5 Minuten weiter kochen lassen, bis die Flüssigkeit einreduziert ist.

Die abgekühlte Masse mit dem Pürierstab pürieren.

 

Das Backrohr auf 170 °C (Umluft) vorheizen und den Boden einer Tortenform mit Backpapier auslegen.

Kürbiskerne und Cashewkerne mit einer Küchenmaschine fein reiben. Das Backpulver darunter mischen.

 

Eier trennen.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und die Hälfte des Zuckers (75 g) zugeben und weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Eigelb mit dem restlichen Zucker (75 g) und Vanillezucker ca. 5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse sehr hell ist.

 

Die Orangenmasse hinzugeben und unterrühren. Gemahlene Kürbiskerne abwechselnd mit dem Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig in die Form füllen.

 

Etwa 45 - 50 Minuten backen. Die Form nach 20 Minuten Backzeit mit Alufolie abdecken, so dass der Kuchen nicht zu dunkel wird. Nach der regulären Backzeit mit einer Stricknadel testen, ob der Kuchen schon fertig ist (wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig). Den Kuchen nicht zu lange backen, damit er schön saftig und locker bleibt. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Astrid Unger (Freitag, 04 September 2020 18:25)

    Danke für diese leckere Speise. Wir kochten dieses Gericht für unsere Gäste und alle waren begeistert. Das zweite mal verfeinerten wir es mit frischen Sommertrüffel darüber gerieben. Beides ein Genuss. Alles über Trüffel könnt ihr auf www.trueffelhang.at erfahren. Bitte weiter so leckere Rezepte veröffentlichen.

  • #2

    Häferlguckerin (Mittwoch, 09 September 2020 07:53)

    liebe Astrid, vielen Dank für deine Nachricht. Es freut mich, wenn dir meine Rezepte zusagen und du Guster zum nachkochen bekommst . Immer wieder drauf schauen, es ist immer was dabei. Wenn du mir auf Facebook oder instagram folgst, wirst du automatisch über Neuigkeiten informiert. Liebe Grüße, Häferlguckerin