Das Spiel mit den Eiern

Die jährliche Eierproduktion in Österreich soll bei rund 1,8 Milliarden Stück liegen. Sechs Millionen Hennen sorgen dafür, dass Herr und Frau Österreicher im Jahr durchschnittlich 235 Eier essen können. In Österreich werden alleine rund um Ostern an die 70 Millionen Eier verspeist. 20 Millionen davon werden gefärbt - las ich erst unlängst. Das ist eine Menge, dachte ich mir. 

 

Wohin mit all diesen Eiern? Obwohl sie neben den Schoko-Osterhasen zum beliebtesten Nest-Inhalt zählen, können doch gar nicht so viele Nester versteckt werden. Und kaum sind die Osterfeiertage vorbei, schwindet auch die Lust am Verzehr der bunten hartgekochten Eier. Und dann fristen sie oft ein langes Dasein im Kühlschrank, bis sie irgendwann entsorgt werden. Und das nur weil es oft an Ideen der kulinarischen Verwertung mangelt. 

 

Hier findet ihr eine klassische und eine clevere Variante für die Resteverwertung nach Ostern


Eiaufstrich

 

Ein Eiaufstrich ist der Klassiker für die Verwertung von Ostereiern. Die

geschälten und klein geschnittenen harten Eier werden ganz schnell zu einem

leckeren Topfen-Brotaufstrich verarbeitet.

 

Zutaten für 4 Portionen

 

Zubereitungszeit: 10 Minuten 

Für Hobbyköche

 

4 Stück Ostereier

250g Magertopfen

2 EL Crème fraîche

1 Schalotte

1 TL Estragonsenf

Salz, Pfeffer

Petersilie

oder Schnittlauch zur Garnierung

 

So funktioniert´s 

Schalotte schälen und fein würfelig schneiden. Ostereier schälen und in feine, kleine Stücke schneiden.

Topfen mit Crème fraîche, Estragonsenf, Salz und Pfeffer glatt rühren.

Nun die Schalotten und die klein geschnittenen Eier hinzufügen und unterrühren. Abschmecken und mit grob gehackter Petersilie oder in Röllchen geschnittenen Schnittlauch garnieren.


Schokocracker

 

Zu Ostern kann man sich kaum vor Süßigkeiten retten. Die Schokolade, wie etwa von Osterhasen lässt sich jedoch clever und kreativ weiterverwerten.

Eingeschmolzen werden sie gemeinsam mit Cornflakes, gehackten Haselnüssen und

Kürbiskernen schnell zu knackigen Crackern verarbeitet. Ein idealer Snack für

Zwischendurch. Darüber hinaus ist der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt. So

können beispielsweise auch Rosinen, Cranberrys oder Kokosette untergerührt

werden – je nach Geschmack und vorhandenen Zutaten.

 

Zutaten für ca. 20-25 Cracker

 

Zubereitungszeit: 10 Minuten 

Für Hobbyköche

 

100 g Milchschokolade

50 g Zartbitterschokolade

2 TL Kokosfett

70 g Cornflakes

1 Handvoll Haselnusskerne

2 EL

Kürbiskerne

 

So funktioniert´s 

Beide Schokoladesorten über Wasserdampf einschmelzen, das Kokosfett hinzufügen und alles gemeinsam verrühren.

Etwas überkühlen lassen.

Haselnüsse und Kürbiskerne grob hacken und unter die Schokolade mischen.

Cornflakes auf der Arbeitsfläche mit den Händen etwas zerdrücken und ebenso vorsichtig unter die Schokolade mischen.

Nun aus der Masse mit einem Teelöffel walnussgroße Häufchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und erkalten lassen.

Ist die Schokolade hart, die Cracker in einer Dose aufbewahren.

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