Über den Ursprung des Genusses/#HOFER biogrillen*

Gaumenfreuden basieren auf sinnlichen Genuss. Gaumenfreuden erheben aber auch den Anspruch auf Herkunft, auf Leidenschaft - Leidenschaft zu bewusster Lebensgestaltung. Wo liegt aber der Ursprung des vollendeten Genusses?

 

Bei mir beginnt der wahre Genuss im Kopf und enden tut er am Gaumen. So hat er folglich seinen Ursprung bereits weit vor dem ersten Bissen. Etwa bei der bewussten Auswahl von Lebensmitteln. Denn mir ist es nicht egal, was ich esse.  Daher schaue ich auch ganz genau hin, was ich kaufe. Warum das so ist, mir Nachhaltigkeit und Regionalität bei Lebensmitteln besonders wichtig sind, Transparenz im Lebensmittelbereich ein unverzichtbarer Faktor ist und wie sich Ursprung am Gaumen anfühlt...

 

Darüber hinaus gibt´s auch noch Grillrezept´ln einiger Gustostückerln.  

 

* in freundlicher Unterstützung durch HOFER Österreich und Zurück zum Ursprung


Weil´s nicht egal ist

 

Mitte Juni wurde ich von HOFER mit Zurück zum Ursprung zu einem Grillworkshop unter dem Motto #hoferbiogrillen mit "Jacobo grillt" eingeladen. Im wunderschönen, verträumten Weinviertel in Stillfried an der March durfte ich den reizenden Winzerhof Küssler kennen lernen - eine Wohlfühloase, wo man das Winzerleben pur genießen kann.  Ein Event, das mich nachhaltig bereichert hat. Denn es ist unglaublich, was man alles mit Produkten aus Bio-Landwirtschaft mit regionalem Charakter sowie durchgängiger Transparenz in ihren Herstellungsprozessen, die darüber hinaus bis zum Ursprung rückverfolgbar sind, alles bewirken kann.

 

Wenn es etwas gibt, das mir wichtig ist, dann ist das Leidenschaft, bewusste Lebensgestaltung und Genuss. Du und ich können die Welt vor der globalen Umweltbelastung nicht schützen. Was zählt, sind aber gerade die kleinen Dinge des Alltags, die uns zum Nachdenken bringen und damit zu mehr Bewusstsein beitragen. Mit unserem Essverhalten, mit jedem Einkauf von  Lebensmitteln bzw. Klamotten, bei der Wahl des Transportmittels  oder aber auch bei der Wahl des Energienetzanbieters setzen wir ein Zeichen. Ein Zeichen zu bewusster Lebensgestaltung.  Daher ist mir Nachhaltigkeit und Regionalität bei Lebensmitteln auch ganz besonders wichtig.

 

Ich ernähre mich fast ausschließlich vegetarisch, auf Fleisch und Wurst versuche ich weitgehendst zu verzichten. In meiner Rezeptesammlung finden sich daher auch nur einzelne Fleischgerichte. Hi und da packt mich allerdings der Heißhunger nach einem guten, saftigen Stück Steak bzw. Hühnerfleisch. Beim Einkauf greife ich generell zu Lebensmitteln aus BIO-Landwirtschaft. Denn das ist eines meiner Grundprinzipien und  eines meiner kleinen Beiträge zum Umweltschutz. Die biologische Landwirtschaft mit regionaler Identität ist nachhaltig besser und - davon bin ich 100%ig überzeugt - die bessere Wahl. Schafft eine nachhaltige Landwirtschaft darüber hinaus einen Mehrwerkt für Österreichs Regionen. Entscheidend ist  auch, dass nicht nur die erforderlichen Hauptzutaten und Rohstoffe für die Produkte aus österreichischen Regionen stammen, sondern etwa auch die Futtermittel der Tiere. Wie regional wären sonst Milchprodukte, wenn die Futtermittel für die Milchkühe etwa aus Südafrika kämen?

Umso wichtiger ist es mir demnach zu erfahren, wie und von wem Lebensmittel hergestellt werden, wo deren Ursprung ist. Und zwar lückenlos, ohne Kompromisse. Und weil es mir eben nicht egal ist, woher mein Essen kommt, schaue ich ganz genau hin, bevor ich Produkte kaufe. Und es lohnt sich!


Was zählt

 

Transparenz ist heutzutage in der Lebensmittelbranche ein unverzichtbarer Faktor. Transparenz schafft Vertrauen. Und durch Vertrauen entsteht meine Überzeugung zu den Produkten von Zurück zum Ursprung, der Exklusiv-Biolinie von HOFER . Das Prüf nach Siegel gibt mir dabei die Sicherheit und das Vertrauen, mich darauf zu verlassen. Die Zurück zum Ursprung-Produkte sind in Bezug auf Transparenz einzigartig. Eine Prüf Nach!-Datenbank gewährleistet eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten - von der Herkunft über die Verarbeitungsbetriebe, hin zu den Produktionswegen und schließlich zum Endprodukt. Und es funktioniert tatsächlich. Chargengenau! Bis zu den einzelnen Landwirten kann alles genau nachvollzogen und zurückverfolgt werden. Wenn ich demnach persönlich nachprüfen kann, woher das Produkt ganz genau kommt und wie es hergestellt wurde, habe ich ein gutes Gefühl, dass auch das drinnen ist, was drauf steht. Denn immerhin geht es hier um Ethik.

Nicht zuletzt sind die Anforderungen an Tierwohl und Tierschutz an die Zurück zum Ursprung-Bauern sehr hoch. Das zeigt auch das besondere Prüfzeichen "Tierwohl kontrolliert". Ein weiteres Kriterium, was für hohe Qualität der Produkte steht. Und die Qualität ist bei der Auswahl von Produkten alles was zählt. Hochwertige Lebensmittel können allerdings nur von einer gesunden, gentechnikfreien und nachhaltigen Landwirtschaft stammen. Umso mehr freut es mich, dass in dem ganzen Wahnsinn von CO2–Belastung, Lebensmittelüberfluss und Wegwerfgesellschaft wieder mehr Wert auf Qualität, Regionalität und Saisonalität gelegt wird. Wir finden den Weg zu unseren Wurzeln, finden zurück zum Ursprung. Das erlebe ich jedenfalls so in meinem Umfeld und das ist alles was zählt. 

 

Wer regelmäßig grillt, weiß: wahrer Genuss beginnt aber auch beim Duft von frischen Kräutern in der Nase, der Ruhe beim Marinieren und dem Staunen über die geschmackliche Verwandlung biologisch und nachhaltig produzierter Lebensmittel in herrliches Grillgut. Daher viel Freude beim Nachkochen der nachfolgenden Grillrezepte.


Bio-Grillhendl

 

Saftig, gschmackig - das besondere daran ist Jacobo´s geheime Grillmarinade!

 

Zutaten für 4 Personen 

Zubereitungszeit:  30 Minuten + 1,5 Stunden Grillzeit

Für leicht Fortgeschrittene

   

Bio-Landhendl

1 TL Senfkörner gerieben

1 TL Zwiebel fein gerieben

1 TL Paprikapulver

TL Koriander klein geschnitten

½ Teelöffel Kümmel

2 TL Maiskeimöl

Salz

Pfeffer

  

So funktioniert´s

Alle Gewürze in einem Gefäß vermengen.

Das Huhn zuerst mit dem Öl und danach mit der Kräutermischung bepinseln.

Eine Mischung aus Rotwein, Rum und etwas Zucker in den Hähnchenbräter gießen und anschließend das Hähnchen darauf stecken. Bei indirekter Hitze ca. 1,5 Stunden grillen. 


Grill-Gemüse

 

Eine Marinade aus Kräutern  macht das Gemüse erst richtig schmackhaft.

 

Zutaten für 4 Personen 

Zubereitungszeit:  30 Minuten + ca. 20 Minuten Grillzeit

Für leicht Fortgeschrittene

   

Paprika

Zucchini

Tomaten

Karotten

Pilze

Jungzwiebel

  

Für die Marinade

350 ml Olivenöl

1 Topf Petersilie

Knoblauch

Salz

Pfeffer

  

So funktioniert´s

Gemüse in grobe Stücke schneiden.

Für die Marinade Petersilie abzupfen und im Mixer mit den anderen Zutaten sämig mixen. Die Marinade mit dem geschnittenem Gemüse vermengen und in einer Grillschale für ca. 20 Minuten auf den Griller legen. 


Grillkartoffeln mit Rahmdip

 

Ein Klassiker, der beim Grillen fast nicht fehlen darf.

 

Zutaten für 4 Personen 

Zubereitungszeit:  30 Minuten + 20 Minuten Grillzeit (bei etwas vorgekochten Kartoffeln)

Für leicht Fortgeschrittene

   

16 Stk. festkochende Kartoffeln

2 Becher Sauerrahm

2 Pkg. Topfen

gemischte frische Kräuter - fein hacken

    

So funktioniert´s

Festkochende Kartoffeln säubern und auf den Griller legen.

Die Kartoffeln können auch zuvor in heißem Wasser ein wenig vorgekocht werden, dann sind sie am Griller schneller fertig.

 

Für den Rahmdip Sauerrahm, Topfen und Kräuter der Saison vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffel in der Mitte einschneiden und mit Rahmdip servieren.  


Halbflüssiger Schokokuchen

 

Auch Schokokuchen lässt sich am Grillrost backen. Geht ganz schnell und schmeckt ausgezeichnet gut - und dieser weiche Kern - ein Gedicht.

 

Zutaten für 4 Personen 

Zubereitungszeit:  30 Minuten +  10 Minuten Grillzeit

Für leicht Fortgeschrittene

   

200 g Butter

200 g Schokolade, 65%

200 g geriebene Mandeln

100 g Staubzucker

4 Stk. Bio-Eier

1 Pkg. Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Pkg. Bio-Vanille-Milcheis

    

So funktioniert´s

Die Mandeln fein hacken.

Butter und Schokolade zusammen in einem Topf schmelzen.

Restliche Zutaten hinzufügen und verrühren.

Die Masse gleichmäßig in Muffinformen verteilen und bei geringer Hitze (maximal 160 Grad) am Grillrost ca. 10 Minuten backen. Aus der Form lösen, anrichten und mit einer Kugel Eis servieren. 

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