Im Zeitungsblattl

Bereits Seit dem Frühjahr bin ich ganz schön rasant unterwegs. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 230 Sachen rase ich durch ganz Österreich, nach Italien, Deutschland oder auch in die Schweiz.

Tausende von Kilometern bin ich täglich unterwegs, mit 330 Tonnen brettle ich über die Schienen, unter der Haube 10.000 PS. Mit an Bord das railaxed  Magazin - das Bordmagazin der ÖBB - und die Häferlguckerin mittendrin. Denn mit bundesländerspezifischen Köstlichkeiten verführe ich die Fahrgäste zu absoluten kulinarischen Klassikern. Zum Gustieren gibt´s in der aktuellen Sommerausgabe des railaxed  Magazins ein Stück Vorarlberg.

Und weil ich vergessen hatte, von der Frühjahrsausgabe zu berichten, gibt´s heute auch noch gleich einen echten Wiener oben drauf - also Häferlguckerin im Doppelpack.

 

Das railaxed  Magazin gedruckt zum Mitnehmen und darin blättern gibt´s an Bord jeden railjets, in Regionalzügen oder auch an Österreichischen Bahnhöfen.

Die Rezepte zum Nachkochen für zuhause gibt´s in der online-Version des Magazins. 


Ein himmlisches Stück Vorarlberg - Wo Käse zur Herzensangelegenheit wird.

 

64.500 Milchkühe, saftige Wiesen und Weiden vom Tal bis hoch auf die

Almen, schroffe Bergketten mit unzähligen Dreitausendern, eine von

Bergbauernhöfen geprägte Landwirtschaft, im Winter sich zu Tausenden tummelnde Skifahrer auf den Pisten der Silvretta, im Sommer atemlose Aktivurlauber auf schwindelerregenden Klettersteigen, sich mit  der Schickeria um

Karten für eine Aufführung an der weltweit größten Seebühne matchende  Kulturhungrige, ein Dialekt, der selbst knapp hinter dem Arlberg schon nicht mehr verstanden wird und ein Land, in dem Bräuche mehr als touristisches Schauspiel sind, sondern über Generationen gelebte Traditionen mit langer Geschichte – das ist Vorarlberg.

 

Geschichte schreibt auch der Speiseplan der Vorarlberger. Auf den Tisch

kam anno dazumal, was die Landwirtschaft hergab. Familie und Freunde

versammelten sich neben Eintöpfen mit Sauerkraut, zu Erdäpfelgerichten sowie Gersten- und Brotsuppen – oder aber Käsknöpfle – dem Synonym bedingungsloser Käsekultur. Bis heute ist die intensiv-würzig-herzhafte Landesspezialität in der Küche nicht wegzudenken und damit fixer Bestandteil jedes Vorarlberger Kochbuchs. Denn

wenn es um Tradition und Leidenschaft geht, treffen in keinem anderen Gericht Sehnsüchte nach Aromen so intensiv aufeinander wie in diesem himmlischen Stück

Vorarlberg.

 

Wer Vorarlberg besucht, sollte das Land in vollen Zügen erleben und genießen – authentisch, mit all seinem Glanz, seinen Ecken und Kanten – und Gerüchen. Und davon gibt es im westlichsten und flächen- sowie bevölkerungsmäßig zweitkleinsten Bundeslandes Österreichs wahrlich genug, gilt Vorarlberg doch als das Käseland schlechthin. Der überwiegende Teil der im Ländle produzierten Milch wird zu unzähligen Käsespezialitäten veredelt – von sanft bis intensiv, kräftig-aromatischen Sorten. Dass die Milch- und Käseproduktion ungeachtet der dominierenden Bedeutung für die heimische Landwirtschaft, ein über Generationen bewahrtes Gefühl – viel mehr Herzensangelegenheit – ist, spürt man nicht nur, sondern man schmeckt es auch. Und schmecken tut der Käse weit über die Landesgrenzen hinaus.

 

Wer das Ländle sowohl intensiv-würzig als auch herzhaft-süß erleben möchte, findet hier die Rezepte zu Klassikern der Vorarlberger Küche: Käsknöpfle und Funkaküchle. Schon alleine der Klang dieser Worte ist mehr als ein Ohrenschmaus.


Ein echter Wiener - Ein Streifzug durch das kulinarische Wien.

 

In Wien angekommen, wird es einem nicht leicht gemacht. Kulinarisch.

Während sich die Stadt von ihrer genussvollen Seite präsentiert, haben wir die Qual der Wahl. Die kulinarischen Facetten sind nahezu grenzenlos. Bekannt für die süße Küche, die Kaffeehauskultur und die Heurigen, erleben Genießer in Wien einen Mix aus Kultur, Geschichte, Anekdoten und kulinarischen Köstlichkeiten. Und zwar für jeden Geschmack, für den kleinen wie den großen Hunger, zu jeder Uhrzeit, für jede Brieftasche, aus allen Herren Ländern der Welt.

 

Freunde der Haute Cuisine finden ihr Glück in Haubenlokalen, wo internationale Starköche ihre Kochlöffel schwingen und anspruchsvolle Gaumen erfreuen und nebenbei Sommeliers das richtige Tröpferl Wein zu jedem Gang servieren.

 

Wer gut essen, auf den Schnickschnack in Luxusrestaurants jedoch lieber verzichten will, dem manifestiert sich in Wiener Beiseln die Wiener Institutions-Szene. Abseits von Hauben und Sternen entdecken Genusswandler auf dem Streifzug durch die Wiener Grätzelszene die schmackhaften, modernen und neuen Seiten der Wiener Küche  – geschmackliche Überraschungen in lässig-gemütlichem Ambiente inklusive.

 

Die wahrlich gesamte kulinarische Welt zu Füßen liegt einem am Wiener Naschmarkt. Dort, wo man das ganze Jahr Trüffel, frische Scampi, Schweizer Käse, herrlich duftende Gartenkräuter, exotische Früchte sowie Sauerkraut und noch vieles mehr kaufen kann, trifft man gleich direkt neben den Marktstandeln auf traditionsreiche, wie hippe Lokale mit internationalen Küchenschwerpunkten sowie heimischer Hausmannskost.

 

Wer spätabends am Weg in´s Szenelokal oder in eine der unzähligen Bars noch Heißhunger auf einen schnellen Imbiss verspürt, macht einen Abstecher auf eine Eitrige mit Buckel zum Würstelstand, wo man gekonnt auf die Frage „süß“ oder „scharf“ kontern muss, oder die Käsekrainer bleibt ziemlich verloren am Pappendeckelteller liegen – so variantenreich isst Wien.

 

Railaxed geht es hier zu den Rezepten absoluter Klassikern der Wiener Küche – einem echten Wiener Menü: Rindsuppe mit Grießnockerln, Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat und Apfelstrudel nach Oma´s Art neu interpretiert. Auch meine persönlichen Lokaltipps findet ihr dort.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0