Neuer Genuss auf Schiene

(c)ÖBB Eisenberger
(c)ÖBB Eisenberger

Schon einmal in Linz Tafelspitz vom Zickentaler Moorochsen mit Semmelkren und Erdäpfelschmarren bestellt, spätestens in Vöcklabruck ihn bis auf´s letzte Schnittlauchröllchen verdrückt und 30 Minuten später, kurz vor Salzburg, sich das letzte Staubzuckerbröserl vom Wiener Kaiserschmarrn vom Mundwinkel gewischt?

 

Wenn nicht, wird´s Zeit es demnächst auszuprobieren.

Denn das 10.000 PS-starke Restaurant macht´s möglich. Ab April 2018 heißt es nämlich bei den ÖBB „Neuer Genuss auf Schiene“.

 

Einen ersten Vorgeschmack gibt es heute schon…

 


(c)ÖBB Marek Knopp
(c)ÖBB Marek Knopp

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen...

 

Reise tat ich zwar keine, zu erzählen hab ich aber trotzdem was – und zwar von der am

10. Jänner statt gefundenen Pressekonferenz, bei der die ÖBB ihr neues Catering-Konzept vorgestellt hat.

 

Was gibt es schöneres, als im Zug zu sitzen, die schöne Landschaft vorbei ziehen

sehen und genussvoll speisen. Im schnellsten fahrenden und gleichzeitig

längsten Restaurant des Landes ist das nämlich möglich.  Da macht´s gleich noch viel mehr Spaß, wenn man entspannt während der Reise essen kann.

Oder kennt ihr in Österreich sonst noch ein Restaurant, das über 200 Meter lang und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometer pro Stunde unterwegs ist? Ich nicht.

 

 

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, Josef Donhauser, CEO Donhauser GmbH und Oliver Hoffinger, Fernsehkoch präsentieren bei der Pressekonferenz das neue Catering-Konzept (v.l.n.r.)
Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, Josef Donhauser, CEO Donhauser GmbH und Oliver Hoffinger, Fernsehkoch präsentieren bei der Pressekonferenz das neue Catering-Konzept (v.l.n.r.)

(c)ÖBB Eisenberger
(c)ÖBB Eisenberger

Feines im Zug

 

Ob Familienurlaub, Freizeittrip oder Geschäftsreise, die ÖBB und DoN sind ab April

gemeinsam unterwegs im Zeichen des guten Geschmacks. Josef Donhauser übernimmt mit dem privat geführten Cateringunternehmen DoN nämlich ab April 2018 die Bewirtschaftung der ÖBB-Fernverkehrszüge und löst damit den jetzigen Caterer Henry am Zug (Do&Co) ab.

 

Ich kann nur sagen: Ein RASANTES On Bord Catering-Konzept – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Überkommt einem am Weg von Wien nach Innsbruck in Linz der Appetit auf einen Tafelspitz, haben wir eine Stunde und zwölf Minuten später in Salzburg nicht nur den Tafelspitz mit Erdäpfelschmarren verdrückt, sondern obendrein noch ein Craft Beer gezischt und einen Kaiserschmarren als Dessert vernascht. Und als Draufgabe einen Fairtrade Kaffee nach italienischer Röstung geschlürft. Und das mit 10.000 PS unterm Hintern.

Wenn man da nicht vom rasanten Restaurant sprechen kann, dann weiß ich auch nicht. 


Genussliebhaber aufgepasst

 

"Das hochwertige, aber dennoch leistbare Angebot aus kalten Snacks und warmen österreichischen Schmankerln enthält darüber hinaus ein ausgewogenes vegetarisches und veganes Speisenangebot. Mit 100%iger Frischküche." So verspricht es zumindest DoN und die ÖBB. Ich bin jedenfalls schon sehr neugierig auf das neue Konzept.

Denn wenn ich einmal länger mit dem Zug unterwegs bin, genieße ich es ja eigentlich eher, mir Snacks von den bahnhofsumliegenden Möglichkeiten zu besorgen und sie dann im Zug zu genießen. Aber das neue Konzept, das übrigens auch mobil am Platz zu bestellen möglich sein wird, und das zu moderaten Preisen, klingt natürlich schon sehr verlockend, was es gilt, auszuprobieren. Besonders wichtig ist mir bei einem Bordservice jedenfalls der nachhaltige, regionale und vor allem saisonale Bezug zum Genuss im Zug. Und dass es nicht nach Fertiggerichte schmeckt, denn da bin ich allergisch drauf. Hier möchte ich einfach das wahre Österreich mit all dem Variantenreichtum spüren und genießen können. Hand auf´s Herz, wer braucht dabei einen Caterer der Food Trends folgt, ohne den Bezug zur Heimat zu spüren?

 

Food Trends hin oder her, viel wichtiger war es den ÖBB bei der Zusammenstellung der Speisekarte auf die Bedürfnisse der Reisenden und Genussliebhaber einzugehen. Dafür wurden im Vorfeld der Catering-Vergabe rund 4.000 Fahrgäste befragt, was im Zug auf den Teller kommen soll: Echt österreichisch, gesund und frisch. 

Gebackene Heuschrecken wird´s demnach nicht geben, versicherte uns Donhauser. Ist das Bord-Bistro ja zum Glück kein Gourmettempel. Sondern vielmehr bodenständiger, genussvoller und vielfältiger Service, das den ganzen Zug zum Restaurant macht. Das darüber hinaus regionalen und saisonalen Genuss verbindet. Und dafür steht Oliver Hoffinger, Fernsehkoch und DoN-Genussbotschafter, mit seinem Namen.

 

Heute gibt´s zwar keine Rezepte von den Köstlichkeiten, die wir bei der Pressekonferenz verkosten durften, dafür aber einen kleinen Vorgeschmack, was uns ab April im Zug erwarten wird.

 

Eines kann ich euch aber noch verraten. Fahrt ihr ab März mit einen der ÖBB-Fernverkehrszüge, dann werft doch einen Blick in das Kundenmagazin railaxed  – dort gibt es dann einen echten Wiener von der Häferlguckerin zum Nachkochen für daheim! Das Magazin ist neben bei erwähnt nicht nur in den ÖBB Zügen, sondern auch in den ÖBB Lounges und auf größeren Bahnhöfen erhältlich – oder aber auch online www.railaxed.at.

 

Unten seht ihr Kostproben aus der Speisekarte. Wir freuen uns unter anderem auf Birchermüsli, Bio-Paprikahendl mit Buttespätzle, Tafelspitz vom Zickentaler Moorochsen mit Semmelkren und Erdäpfelschmarren, Wiener Apfelstrudel mit Vanillesoße und Kaiserschmarrn verfeinert mit Buttermilch und Marillenröster.

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